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INKA-Chronik

Geschichte von INKA

Die INKA-Story von 1995 bis 2004

Drei Monate "Internetzeit" entsprechen einem Jahr "Normalzeit", so heißt es, schwindelerregend also, wie die Zeit unserer ehrenamtlichen Arbeit an INKA vergeht. Für alle, die es genau wissen wollen, hier nun die Chronik von 1995-2004. Das Team von INKA hat in seiner Freizeit unzählige Vorträge und Workshops zum Thema Internet und Krebspatienten gehalten, siehe dazu ergänzend auch die Hinweise unter Presse. In der Chronik findet Ihr "nur" die wesentlichen Fakten, aber natürlich hat INKA vor allem die Menschen bewegt, sich in Sachen Selbsthilfe zu bewegen und sich zu informieren. Dabei sind unzählige Kontakte entstanden - ein Netzwerk eben aus anonymen und liebevollen Usern, gelegentlichen Surfern und über die Jahre wiederkehrenden Communitymitgliedern. Es sind langjährige Beziehungen geflochten zu Krebsberatungseinrichtungen und Selbsthilfeverbänden, Ärzteverbänden, Krankenkassen, Medizinjournalisten und Forschern. Allen danken wir herzlich für das gemeinsame Netzwerken!

 

Im Januar 1995 erkrankt Anja Forbriger an Morbus Hodgkin und findet vor allem im amerikanischen Internet die notwendigen Informationen und Kontakte.

Ende 1995 entwickelt sie mit der arbeitslosen Kollegin Karin Spindler ein erstes Konzept für das Informationsprojekt INKA. Kontaktaufnahme mit der Hamburger Krebsgesellschaft.

Anfang 1996 entwickeln Paul Flanagan und Anja Forbriger die erste INKAnet-Homepage auf AOL, Veröffentlichung der Website im März 1996 als eine der ersten deutschsprachigen Krebsinformations-Websites.

Im Sommer 1996 entwickeln Anja Forbriger und Sabine Mohr die ersten INKA-Plakatwände in Zusammenarbeit mit Dagmar Kürschner von der Hamburger Krebsgesellschaft, die kostenlos an Hamburger Krankenhäuser und onkologische Praxen verteilt werden.

Im Herbst 1996 erste Erwähnung des INKA-Vorhabens in einer Zeitschrift („Der Kassenarzt").

1998 Redesign der Webseiten durch Paul Flanagan.

Im September 1998 startet Anja Forbriger mit den ersten Internetkursen für Krebspatienten und Angehörige als Pilotprojekt für Deutschland in Kooperation mit dem Ressort Gesundheit (Elisabeth Voigt) und Multimedia (Joachim Sucker) an der VHS Hamburg West.

Im September 1998 erster öffentlicher TV-Auftritt und Vorstellung des Konzepts von INKA und der Internetkurse in Begleitung mit dem NDR- Hamburger Journal auf dem IPOS Kongress im CCH.

1999 Redesign der Webseiten durch Annette Simpson.

Februar 1999 startet die INKA-Pinnwand, dem ersten Krebsforum für Patienten und Angehörigen in Deutschland und kreiert damit auch die erste Krebscommunity von und mit Patienten und Angehörigen im deutschsprachigen Raum, unabhängig von der Art der Krebserkrankung, kostenlos und ohne Registrierung.

Ende 1999 entsteht eine unabhängige Selbsthilfegruppe „Junge Krebskranke Erwachsene" aus den Treffen von Teilnehmern der INKA-Internetkurse.

2000 wird Katrin Beck Dozentin für die Internetkurse an der VHS Hamburg. Besonderheit: der Kontakt entstand über das Internet, da Katrin Beck 1998 an Krebs erkrankte und vom Internetangebot von INKA schon selbst profitiert hat.

Ende 2000 Redesign der Webseiten durch Paul Flanagan.

Im März 2001 erscheint das Buch zu INKA "Leben ist wenn man trotzdem lacht - Diagnose Krebs: Wie ich im Internet Hilfe und Hoffnung fand" als Hardcover bei Heyne.

2001 evaluiert ein Team aus Hamburger Gesundheitsstudenten zusammen mit der Forscherin Birgitt Höldcke die Internetkurse an der VHS.

Im November 2001 wird INKA ein gemeinnütziger Verein. Die Gründungsmitglieder (Katrin Beck, Anja Forbriger, Sylvia Kirschstein, Ulli Krastev, Jutta Nissen, Grit Riczisci, Elisabeth Voigt) haben sich über INKA im Internet kennengelernt.

Im Frühjahr 2002 erscheint das Buch „Krebs - So finden Sie Hilfe im Internet" als Taschenbuch im Trias Verlag.

Im Sommer 2002 erscheint das Buch zu INKA "Leben ist wenn man trotzdem lacht - Diagnose Krebs: Wie ich im Internet Hilfe und Hoffnung fand" als Taschenbuch bei Heyne.

2002 Redesign der Webseiten durch Katrin Beck und Paul Flanagan. Start der technisch neuen Pinnwand (Programmierung Alfred Leichsenring) im Juni 2002, Archivierung der alten Pinnwand.

2002 Änderung der Internetkurse: Statt Einzelpersonen gibt es nun an der VHS ein spezielles Internet-Training für Selbsthilfegruppen.

Anfang 2003 Implementierung eines Contentmanagementssystem durch Katrin Beck mit Geldern der Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheit. Umsetzung des Redesigns der Webseiten durch Constanze Lemke und Marc Henk. Mit diesem System ist die dezentrale und standortunabhängige Pflege der Internetsite auch ohne Programmierkenntnisse möglich.

Ab März 2003 repräsentiert INKA im Führungs-Gremium des Forschungsprojektes CAM-Cancer (Deutsche Krebsgesellschaft, EORTC Brüssel) die Belange von Patienten.

November 2003 Beginn der Internet-Schulungen „PatientInnenkompetenz" in Kooperation mit Uni Hamburg, VHS und Hamburger Verbraucherzentrale.

Von Oktober 2003 bis Februar 2004 entwickelt INKA das Konzept für edank, der Erfahrungsdatenbank der Nebenwirkungen bei Krebs mit Studenten des IEB (Universität der Künste Berlin).

Im September 2004 offizielle Übergabe des Webprojekts INKAnet.de an die gemeinnützige Theodor Springmann Stiftung.

Gründungsmitgliedschaften

  • Afgis - Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem
  • Koalition Brustkrebs
  • Arbeitskreis „Leben mit Krebs" VHS Hamburg
Termine
A Life In Death Fotografie-Ausstellung 10.04.2017 - 31.05.2017 — Waldemarstraße 17 – 10179 Berlin
Kommende Termine…
Buchtipp

Buch-Cover

 

Keimarm kochen

Rezepte und Empfehlungen für Menschen mit Immunsuppression. Rezepte für die Zeit nach einer Transplantation oder wenn aus anderen Gründen keimarm und dabei vitaminreich und schmackhaft gegessen werden soll. Alltagstaugliche Tipps zu Hygiene und keimarmer Zubereitung: "Brat es, koch es, back es oder vergiss es". Die Rezepte in diesem Buch wurden von Ärzten des Universitätsklinikums Würzburg überprüft. Stephan Klein: Keimarm kochen, ISBN 978-3-00-046852-0, 16,95 €


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