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Ausgrenzung mit System? Inklusion macht Gesundheit! Gesundheitliche Teilhabe komplex behinderter Menschen.

Fachveranstaltung MZEB (§ 119c SGB V), Transition, Dilek Kolat,
Wann 15.03.2017
von 14:30 bis 19:00
Wo Berlin TU Hauptgebäude
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Fachveranstaltung MZEB (§ 119c SGB V)
Ausgrenzung mit System? Inklusion macht Gesundheit! Gesundheitliche Teilhabe komplex behinderter Menschen.

Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Raum: 3005, 3. Etage Altbau, s. a. Leitsystem


Ablauf:
14:30 Uhr Einlass
15:00 Uhr Impulsreferate
16:30 Uhr Pause
17:00 Uhr Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung
18:00 Uhr Häppchen und Zeit für Gespräche

Veranstalter: Spastikerhilfe Berlin eG für die AG MZEB im Paritätischen LV Berlin


Anmeldung:
auskunft@patiententelefon.de
Fax: (030) 22 500-130
Zugänglich für Menschen im Rollstuhl, bitte Bedarf nach Schrift- und Gebärdendolmetscher anmelden.

Kontakt Presse
Programm

Impulse 15:00 bis 16:30 Uhr

Grußwort Klaus Uwe Benneter (Aufsichtsratvorsitzender der Spastikerhilfe Berlin eG)

Grußwort Dr Gabriele Schlimper (Geschäftsführerin Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e. V.)

Christine Braunert-Rümenapf (Referentin des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung)

Michael Ertel (Arzt, Spastikerhilfe Berlin eG)

Transition von Jugendlichen mit mehrfacher Schwerbehinderung – Erfahrungen aus dem BTP Jana Findorff, (Fallmanagement DRK Kliniken Westend, Berliner TransitionsProgramm)

Selbstbestimmt gesünder leben in Berlin - Prävention und Gesundheitsförderung für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung Ines Olmos, (MPH, Special Olympics)

Dr med. Götz (Landesbeauftragter für Psychiatrie, Land Berlin)

Dr med. Ellis Huber (AG MZEB, stv. Vorsitzender Paritätischer Landesverband Berlin)

Rand. Macht. Solidarität! - MZEB. Aids-Hilfe und Wohnungslose machen vor, wie das Gesundheitssystem sich öffnen kann. Reinald Purmann (AG MZEB, Aufsichtsrat Spastikerhilfe eG)

Karin Stötzner (Patientenbeauftragte, Land Berlin)

Podiumsdiskussion 17:00 bis 18:00 Uhr

Moderation Klaus Uwe Benneter

Wolf-Dietrich Trenner (Angehöriger, Patientenvertreter GBA, Vorstand FG Taubblinde)

Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, angefragt)

Mechthild Rawert (MdB, SPD, Ausschuss für Gesundheit, Chairperson Sub-Committee on Disability and Inclusion)

Catherina Pieroth (MdA, Sprecherin für Gesundheitspolitik, Fraktion Bündnis 90/Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin

Thomas Seerig (MdA, FDP, Sprecher für Sozial- und Behindertenpolitik sowie Pflege der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin)

N. N. (Kassenärztliche Vereinigung Berlin angefragt)

Es geht um die Entwicklung einer spezialisierten integrierten Versorgung für Menschen mit geistigen und schweren Mehrfachbehinderungen nach § 119c SGB V (s. a. Berliner Koalitionsvereinbarung 2016-2021, MZEB, Zeile 292 ff.: Gleichberechtigter Zugang zum Gesundheitswesen).

Eine besondere Herausforderung für die Medizin stellt die Behandlung von Patienten mit geistiger und Mehrfachbehinderung dar. Leider hat sich die Hoffnung, mit dem  § 119c SGB V könnte sich die finanzielle Absicherung eines multiprofessionellen Behandlungsangebots umzusetzen lassen, bisher nicht erfüllt.

Es wird auf die ambulante ärztliche Regelversorgung verwiesen. Die mangelnde Sicherstellung in der Regelversorgung hat den Gesetzgeber jedoch erst zur Schaffung des § 119c SGB V veranlasst.
Bis zu 90 % der Praxen sind nicht barrierefrei zugänglich, Ärzte kennen sich regelmäßig nicht mit den Behinderungen und den begleitenden Erkrankungen aus, die betroffenen Versicherten gelten eher als nicht wartezimmerfähig. Auch der Gesundheitslotse der KV Berlin verzeichnet keine entsprechenden Angebote.

Aus einer spezialisierten Versorgung durch die Kinder- und Jugendambulanzen/Sozialpädiatrischen Zentren (KJA/SPZ) oder die  Sozialpädiatrischen Ambulanzen an den Kliniken (SPZ) fallen die Menschen mit komplexen Behinderungen nach dem 18. Lebensjahr zurück auf eine unzureichende Basisversorgung. Sie werden dadurch in ihrer gesundheitlichen Teilhabe eingeschränkt und erleiden langfristig vermeidbare gesundheitliche Schäden.

Material

Positionspapier zum Berliner Modell: Integrierte Versorgung für Menschen mit komplexen Behinderungen (419 kbyte PDF)


Gutachten Medizinische Zentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung und schweren Mehrfachbehinderungen in Berlin (831 kbyte PDF) im Auftrag der AG MZEB: Grundlage des Positionspapiers.
Materialien zu den vorhergehenden Veranstaltungen



Dokumentation zur Fachtagung "Gesundheit für alle?" am 2. März 2016  (DPW LV Berlin)


Paritätische Fachtagung Integrierte Versorgung komplex behinderter Menschen – Berliner Perspektiven am 25. Oktober 2016 (DPW LV Berlin)

AG MZEB beim Paritätischen Landesverband Berlin
Evelyne Hohmann (Koordinatorin)

Weitere Informationen über diesen Termin…

Termine
A Life In Death Fotografie-Ausstellung 10.04.2017 - 31.05.2017 — Waldemarstraße 17 – 10179 Berlin
Kommende Termine…
Buchtipp

Buch-Cover

 

Keimarm kochen

Rezepte und Empfehlungen für Menschen mit Immunsuppression. Rezepte für die Zeit nach einer Transplantation oder wenn aus anderen Gründen keimarm und dabei vitaminreich und schmackhaft gegessen werden soll. Alltagstaugliche Tipps zu Hygiene und keimarmer Zubereitung: "Brat es, koch es, back es oder vergiss es". Die Rezepte in diesem Buch wurden von Ärzten des Universitätsklinikums Würzburg überprüft. Stephan Klein: Keimarm kochen, ISBN 978-3-00-046852-0, 16,95 €


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