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aktualisiert: 11.06.2009
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Krebstherapie

Strahlentherapie

Für einige Krebsarten kommt eine Strahlentherapie in Frage, oft in Kombination mit einer Chemotherapie oder nach einer Operation. Wer sich darauf vorbereitet und sich positiv einstimmt, macht es sich leichter.

Der Weg des Patienten durch die Strahlentherapie
Das ist der Titel eines Films, der den Ablauf einer Strahlentherapie vom ersten Gespräch bis hin zur Behandlung darstellt. Auszubildende zum Medizinisch-technischen
Röntgenassistenten (MTRA) schlüpfen in die Rollen von Patient und MTRA und veranschaulichen die einzelnen Abschnitte. Der Film war zunächst als pädagogisches Projekt im Rahmen des Unterrichts für die MRTA-Schüler angedacht. Es zeigte sich jedoch schon während der Dreharbeiten, dass er auch für Patienten sehr informativ ist. Der Patient bekommt einen Eindruck darüber, was ihn in der Therapie erwartet. Der Film ist als DVD für Patienten und Angehörige erhältlich. Kontakt: Birgit Kath vom Lette-Verein, E-mail: b.kath@lette-verein.de


Strahlentherapie in Norddeutschland
Radioonkologie in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Hier findet ihr eine Paxen- und Klinikensuche, die DEGRO-Leitlinien und auch die Broschüre "Strahlen für das Leben", zusammengestellt von einem Flensburger Radiologen.Die Originalbroschüre ist gegen eine Schutzgebühr zu bestellen bei der DEGRO (Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie).
Die Therapie wird eingesetzt zur Heilung (kurativ) oder zur Linderung von Beschwerden (palliativ). Die Therapie wird auch vorbeugend im Sinne einer Vermeidung der Krankheitsausbreitung nach Operationen, z.B. bei Brust- oder Darmkrebs, eingesetzt.

Die Strahlentherapie ist eine lokale Behandlung, also nur der Bereich wird bestrahlt, der auch krank ist. Die Strahlen wirken wachstumshemmend und zerstörend auf die Tumorzellen. Die abgestorbenen Zellen werden von den körpereigenen Freßzellen (Makrophagen) 'entsorgt'. Damit möglichst wenig gesunde Zellen zerstört werden, schützt man gesunde Körperregionen z.B. durch Blei.

Die Maschinen, die zur Bestrahlung eingesetzt werden, sind heute meistens Linearbeschleuniger, aber auch Kobaltgeräte werden bei bestimmten Tumorarten benutzt. Alle senden Strahlen aus (Photonen, Elektronen oder Gammastrahlen), die unterschiedlich tief in das Gewebe eindringen können.

Sehr häufig befinden sich die Strahlenabteilungen im Keller, machen einen nicht sehr freundlichen Eindruck. Aus Strahlenschutzgründen sind die Räume meist Fensterlos.  Es gibt erste Ansätze, die Bestrahlungsräume mit Spezialfenstern auszustatten. Fragt in Eurer Klinik nach!

Gray (GY) ist die Einheit, in der Strahlen gemessen werden. Die Gesamt-Dosis Eurer Bestrahlung solltet Ihr Euch am Abschluß schriftlich geben lassen. Üblich sind 36-70 Gy, je nach Tumor, die in Einzeldosierungen meist viermal in der Woche verabreicht werden. Mehr Strahlen bringen nicht mehr Heilung!



 
 
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