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Medikamente im Netz Ab 2004 ist in Deutschland der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten über das Internet legal. Inzwischen gibt es diverse kommerzielle Anbieter, sprich Onlineapotheken, deshalb macht Preisvergleiche und achtet auf die Nebenkosten, wie "Servicekosten" oder "Mindestbestellmengen". Folgende Grenzen hat der Gesetzgeber gesetzt, damit die Sicherheit im Medikamenten-Versandhandel für Euch gewährt wird:
Zuzahlungsfreie Präparate Wenn ihr Zweifel habt, könnt Ihr die Meinung eines weiteren Arztes einholen. Bei der Verordnung von neuen, sehr teuren Arzneimitteln oder denen mit erheblichem Risikopotenzial ist die Begutachtung durch weitere qualifizierte Ärzte vorgeschrieben. . Dazu der Gemeinsame Bundesausschuss . Inzwischen dürfen die Hersteller von Medikamenten die "Beipackzettel" im Internet veröffentlichen. Dennoch ist die Informationsfreiheit der mündigen Bürger eingeschränkt. Werbefreie Portale befinden sich erst im Aufbau. Viele pharmazeutische Seiten sind nur für Mediziner über ein Passwort zugänglich. Fragt Euren Arzt, ob er Euch das Passwort weiterleitet. Kleiner Tipp: Besucht auch die internationalen Sites der grossen Pharmaunternehmen, meistens einfach Name und die Endung ".com". Da die rechtlichen Bedingungen in den Ländern außerhalb der EU oft lockerer sind, lohnt es sich, Websites über die Schweizer oder US-amerikanischen Adressen anzuschauen. Dort gibt es schwächere Werbeverbote für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Auf manchen Websites werdet Ihr nach dem Land aus dem Ihr surft gefragt, wenn Ihr einfach "USA" oder "Schweiz" anklickt, kommt Ihr oft an mehr Information als mit der Wahrheit "Deutschland". Arzneimittelberatungsdienst der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland, angesiedelt an der TU Dresden, Telefon: 0351/458-5049 (kostenfrei) Stiftung Warentest, Medikamente im Test: Hier können Tests kostenpflichtig heruntergeladen werden. Bisher sind über 9 000 Medikamente, freiverkäuflich oder vom Arzt verschrieben für 185 Anwendungsgebiete erfasst. Aponet "Das offizielle Gesundheitsportal der deutschen Apothekerinnen" nennt sich diese Website, die von der ABDA betrieben wird. Im "Apothekenfinder" könnt Ihr nach Postleitzahlen Apotheken suchen. Zusätzliche Angebote wie die Heilpflanzen-Datenbank, Informationen zur Homöopathie und der Arzneimittelwirkung im Tagesrhythmus. ABDA Die ABDA ist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Als Standesorganisation verbreitet sie ihre Grundsatzpositionen, z.B. über Internethandel von Medikamenten. Für Verbraucher gibt es hier u.a. den Link zur "Neue Apotheken Illustrierte". Netdoktor Das kommerzielle Portal bietet in der Rubrik "Medikamente" Information zu Arzneimitteln an. Verschiedene Suchmöglichkeiten werden angeboten: Rund 13.000 Medikamente von A bis Z in der Arzneimittel Datenbank, Medikamente nach Erkrankungsgruppen, z.B. "Krebs". Passend dazu gibt es auch die Rubrik "Laborwerte". Aufgelistet werden die Arzneimittel und die Hersteller. Pharmawiki Schweiz Listet alle in der Schweiz zugelassenen Wirkstoffe und die dazugehörigen Medikamente. Datenbank zu Heilpflanzen und Parapharmazie (Hilfsmittel) im Aufbau. Documed Schweizer Website, bietet Informationen zu rezeptpflichtigen Medikamenten und ist gemäss nationaler und internationaler Regelungen nur für medizinisches Fachpersonal per Passwort zugängig. Wenn Ihr auf der Titelseite "Produkte" und dann "EDV Produkte" anklickt, könnt Ihr im Arzneimittel-Kompendium der Schweiz nach Produkten und Wirkstoffen suchen. Die Ergebnisse werden inklusive Produktinformationen, Nebenwirkungen, Hersteller und Preis in Schweizer Franken genannt. Gelbe-Liste Gelbe Liste Pharmindex ist ein Verzeichnis von Fertigarzneimitteln mit einer Datenbank von A-Z, einer Liste neuer Medikamente und einer Liste der Pharmafirmen online. Außerdem gibt es das Programm "identa", um unbekannte Tabletten oder Dragees zu identifizieren. In "identa" könnt Ihr entweder nach den Präparatenamen oder den Hersteller suchen, wenn Ihr nur die Darreichung, Farbe und Form kennt oder umgekehrt: Ihr sucht die Darreichung, Farbe und Form und kennt den Präperatenamen. Diese Recherchemöglichkeit bietet mehr als 3.000 Farbabbildungen von Kapseln, Dragees, Tabletten. Ihr könnt also z.B. nach einer kleinen, ovalen, roten Tablette suchen. Als Suchergebnis erhaltet Ihr eine möglichst originalgetreue Farbabbildung und die Basisinformationen zum gesuchten Medikament. Rote Liste Die Rote Liste ist das Arzneimittelverzeichnis für Deutschland und einiger EU Zulassungen. In der Internet Version könnt Ihr Euch über Arzneimittel, deren Indikationen, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Dosierungen informieren. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Gut sind kritische Pressemeldungen zu Mitteln, die im Internet oft abgefragt, aber als umstritten gelten, z.B. Pressemeldungen zu Galavit und Ukrain. Das gesuchte Medikament einfach in die Suchefunktion eingeben. Arzneimittel Telegramm Unabhängige Arzneimittel-Datenbank, zum großen Teil kostenlos für Suche nach Medikamenten, Darreichung und Nebenwirkungen. Abfragen aus aktuellem Jahr sind jeweils kostenpflichtig und nur für Abonnenten zugänglich. Frei von Pharmawerbung! GUTE PILLEN - SCHLECHTE PILLEN - Unabhängige Informationen zu Ihrer Gesundheit. Die Zeitschrift möchte für Patienten unabhängige Informationen liefern, damit sie sich in Gesundheitsfragen eine fundierte Meinung bilden können. Diese Publikation finanziert sich ausschließlich über die verkauften Hefte und Abonnements.Gute Pillen - Schlechte Pillen wird gemeinsam von drei unabhängigen medizinischen Fachzeitschriften herausgegeben. mehr... Stiftung Warentest In der Rubrik "Gesundheit" sind viele Informationen online gestellt. Beispiele: Untersuchungen über den Medikamentenhandel im Internet, Import-Medikamente und Generika. VfA - Verband der forschenden Arzneimittelhersteller Online-Apotheken, Versand-Apotheken Online-Apotheken: in Deutschland zugelassene Online-Apotheken sind an der Adresse der zuständigen Aufsichtsbehörde oder Apothekenkammer im Impressum zu erkennen. Die Stiftung Warentest überprüft regelmäßig Beratungsqualität und Preisgestaltung der Apotheken. Einfach das Suchwort "Apotheken" eingeben, dann werden die neuesten Tests gelistet. Gute Tipps zu Internet-Apotheken können heruntergeladen werden: PDF "So bestellen Sie Medikamente im Internet". englisch cancerbacup britische Hilfe zu weiteren Informationen, unter "Cancer Treatment" gibt es sogenannte "Fact Sheets", also Steckbriefe zu vielen Medikamenten, wie sie angewendet werden und welche Nebenwirkungen sie verursachen können. EMC Das eMC steht für electronic Medicines und ist das Arzneimittelkompendium des britischen Pharmaverbands ABPI (Association of British Pharmaceutical Industry). Klickt zunächst auf "Patients, Public" und registriert Euch als "General Public" in der erscheinenden Maske. Dadurch bekommt Ihr Zugriff auf das eigentliche Kompendium. Wenn Ihr in die Suchmaske den oder die ersten Buchstaben eines Präparates eingebt, erscheint automatisch eine Liste der Produktnamen. Die Inhalte werden unterteilt in "Patient Information Leaflet (PIL)", was dem deutschen Beipackzettel entspricht und dem "Summary of Product Characteristics (SPC)", weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Medikament. U.S. Food and Drug Administration "Oncology Tools" heisst die Website der amerikanischen Behörde (FDA), die u.a. Informationen über Medikamente bei Krebserkrankungen bietet. Einige Teile der Seite werden in deutscher Sprache angeboten. PhRMAPharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA) ist ein Zusammenschluss der führenden Pharma- und Biotechnologiefirmen in den USA. Unter "Search for the Cures" könnt Ihr nach neuen Medikamenten schauen ("New Medicines in Development for Cancer"). Ebenso haben sie eine Linkliste zu den Unternehmenswebsites. |
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