|
|
||||||||||||||||||||
|
Krebstherapie Hochdosis-Chemotherapie - Was Ihr selbst tun könnt Wichtig ist, dass Ihr Euch für den Weg "Hochdosis" bewuflt entscheidet. Sprecht mit Familie oder Freunden darüber. Sprecht mit Eurem Arzt oder holt eine "zweite Meinung" ein, bis Ihr alle für Euch relevanten Faktoren der Therapie kennt und bereit für eine Entscheidung seid. Dann könnt Ihr auch die Nebenwirkungen besser ertragen, weil Ihr wisst, dass Ihr die Therapie mitbestimmt habt. Ein zweiter Punkt ist, sich mit dem Pflegepersonal zu verständigen. Trotz deren sehr engagierten und anstrengenden Arbeit bleibt manchmal Zeit für persönliche Worte. Non-Hodgkin Patientin Katrin dazu: Es hilft, wenn man in einer Art Tagebuch seine Empfindungen aufschreibt. Das muss nicht in der täglichen Form sein, es kann auch in Form von Gedichten oder Kurzgeschichten sein. Manchmal hilft ein "Traum-Tagebuch". Mit dem kann man dann auch "Traumarbeit" machen und zu sehr schönen und tiefgreifenden Erkenntnissen kommen. Wenn Ihr nicht lesen mögt, aber trotzdem gern Geschichten hört, sind Hörbücher eine gute Alternative. Das sind entweder Literaturlesungen oder Romane, die als Hörspiel aufbereitet sind. Zu bestellen sind diese Bücher auch über das Internet (z.B. bei www.amazon.de), beim Buchhändler Eures Vertrauens - oder lasst Euch von Freunden oder Familie Hörspiele aus dem Radio aufnehmen (z.B. Deutschlandfunk). Egal in welcher Verfassung Ihr seid, Bewegung tut gut. In einigen Krankenhäusern gibt es für Patienten, die länger liegen Physiotherapeutische Behandlung, das heiflt 1x täglich Bewegung für ca. 15 Minuten. Nehmt diese Angebote unbedingt wahr oder erstellt euch selbst einen Bewegungsplan. Sport wäre übertrieben, aber was Ihr könnt und wollt, solltet Ihr tun. Beine bewegen, Arme bewegen, Hals und Kopf. Das beugt auch Rückenschmerzen vor. Wichtig sind auch Atemübungen. Falls Ihr allerdings Schmerzen habt, übertreibt es nicht und redet mit dem Arzt darüber. Manchmal helfen schon Massagen, aber passt unbedingt auf, dass Ihr eine geschulte Massage bekommt, denn ihr neigt während der Therapie zu blauen Flecken. Aber leichtes Massieren tut sehr gut und fördert das Körpergefühl. Auch lange Zeit nach der Therapie ist es möglich, dass Ihr Euch noch schlapp und müde fühlt. Dafür gibt es einen Namen: Fatigue. Das Problem lässt sich behandeln. Sprecht mit dem nachsorgenden Arzt darüber. Folgende Broschüre erklärt den Umgangdamit: "Fatigue" - über die Müdigkeit nach Krebs. Eine Broschüre der Deutschen Krebsgesellschaft, Tel. 069 / 630 0960. Für den Umgang mit Eurem Arzt folgende sehr Hilfreiche Ratgeber Broschüre "Teamwork" online oder von der Selbsthilfegruppe Morbus Hodgkin - Ratgeber für Umgang mit Aerzten. |
|
||||||||||||||||||