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Krebstherapie Hochdosis-Chemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation Die Hochdosis-Chemotherapie ist eine Behandlungsmethode, die davon ausgeht, dass mittels einer hohen Dosierung der Medikamente (Zytostatika) eine grössere Wahrscheinlichkeit besteht, den Krebs zu besiegen. Captain Chemo Ursprünglich als Rezidiv-Therapie (Rezidiv=Rückfall) benutzt, wird heute die Wirkung von Hochdosis-Therapien als Erstbehandlung mit langfristig besseren Heilungschancen überprüft. Nicht für alle Krebsarten kommt diese Behandlungsform in Frage, sie wird z.B. angewandt bei Non-Hodgkin-Erkrankungen und bestimmten Formen der Leukämie. Bevor Ihr Euch für eine Hochdosis-Therapie entscheidet, werdet Ihr über Risiken und Folgen aufgeklärt. Diese Aufklärung findet idealerweise vom behandelnden oder überwachenden Arzt statt. Auf alle Fälle solltet Ihr schriftliches Material erhalten, um auch zuhause ausgiebig darüber nachzudenken. Auf Grund des Euch entnommenen Tumor-Gewebes (Punktion, Biopsie) wird die Art und auch der Grad der sogenannten Bösartigkeit der Zellen bestimmt. Damit erhält der Arzt entscheidende Hinweise für die Wahl der Therapie, speziell für die Zusammenstellung der Medikamente. Durch zusätzliche Untersuchungen lassen sich weitere Merkmale der Tumorzellen erfassen, z.B. Hormonrezeptoren, die zusätzliche Informationen für das weitere Vorgehen liefern. Es wird das "Protokoll" festgelegt, d.h. die Zusammenstellung der Therapie. Fragt Eure Ärzte nach welchen Kriterien sie sich für genau diese Therapie und Dosierung entschlossen haben (z.B. welche Studie liegt zugrunde). |
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