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Krebstherapie Computertomographie Computertomograhie (kurz: CT) ist ein schichtweises Röntgen mit Computersteuerung. Die einzelnen Schichten werden durch den Computer so zusammengesetzt, daß sich ein dreidimensionales Bild ergibt, auf dem auch besonders kleine Tumore sichtbar sind. Diese Untersuchung ist schmerzfrei. Patienten erhalten vorab Kontrastmittel, die entweder gespritzt (z.B. bei einer Untersuchung der Lunge = Thorax) oder getrunken werden (Untersuchung im Bauchraum = Abdomen). Die Trinkflüssigkeit ist relativ geschmacksneutral und in der Regel hat man zur Bewältigung der Menge (1 Liter) eine Stunde Zeit. Das über den Arm gespritzte Kontrastmittel erzeugt ein leichtes Wärmegefühl, auch ein kurzes Kribbeln und ein spontaner Harndrang können auftreten, während sich das Mittel im Körper verteilt. In seltenen Fällen kommt es zu allergischen Reaktionen, worüber Euch aber der Arzt aufklärt und von denen man leider erst etwas weiß, wenn man sie spürt.... Der Patient wird auf einer Art Trage durch das Gerät geschoben, dabei wird Schicht um Schicht aufgenommen und die Trage bewegt sich ebenso Zentimeter um Zentimeter weiter. Die Maschine surrt ein wenig. Der Arzt gibt seine Anweisungen (Einatmen, Ausatmen etc.) über das Mikrofon (Ihr seid also nicht wirklich allein!).
Mich erinnert dieses Gerät immer an einen überdimensionierten amerikanischen Bagel. "Erstickübung" von Erich Fried: Tief denken Eindenken ausdenken jetzt nur flach denken Wer einmal ein CT gemacht hat, wird sich an die Anweisungen des Einatmens, Stillhaltens und Ausatmens erinnern...und vielleicht beim nächsten Mal an dieses Gedicht. Krebsinformationsdienst Gastro Liga |
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