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Berufliche Wiedereingliederung Nach Eurer schweren Erkrankung wollt Ihr vielleicht einfach nur wieder ein "normales" Leben führen, Eure Arbeit wieder aufnehmen und gesund und glücklich sein. Möglicherweise bekommt Euch eine schrittweise Eingliederung besser. Ihr könnt wieder zu Kräften kommen und Eure Krankheit besser verarbeiten. Eine schrittweise Aufnahme der Tätigkeit, d.h. eine langsame Steigerung Eurer Arbeitszeit, ist möglich. Krankenkassen unterstützen die Wiedereingliederung. Sprecht mit Eurer Krankenkasse über ein für Euch optimales Arbeitsmodell. Die Integrationsämter, der Rentenversicherungsträger oder das Arbeitsamt berät Euch über Umschulungen, für den Fall, daß Ihr auf Grund der Erkrankung den bisherigen Beruf nicht mehr aufnehmen könnt. Auch bei Schwierigkeiten, z.B. bei drohender Kündigung sind sie die richtigen Ansprechpartner. Einzelne Initiativen, wie z.B. das Haus Lebenswert in Köln bieten spezielle "Coachings" für Krebspatienten an, die durch ihre Erkrankung nicht mehr im alten Beruf arbeiten möchten. Unter dem Titel "Krebspatienten finden den Wiedereinstieg in den Beruf" besteht dort ein Programm zur Beratung und Begleitung der (möglicherweise) veränderten Berufssituation. Das österreichische Projekt JEBEK (Junge Erwachsene Berufseinsteiger ehemaliger KrebspatientInnen) ist ein Serviceportal für ehemalige KrebspatientInnen im jugendlichen Alter, die den Wiedereinstieg in Schule und Beruf suchen. Bundesministerium für Arbeit und Soziales Deutsche Rentenversicherung "Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation" sind Anlaufstellen für Rat- und Hilfesuchende in allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Träger sind Sozialversicherungen und öffentlichen Kostenträger wie Jugend- und Sozialverwaltung Integrationsämter Rehadat Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen arbeitsrecht.de Teilzeit |
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