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Kinder und Jugendliche mit Krebs
Literatur
Literaturlisten
Bücher ab 2000Fessel, Karen-Susan: Ein Stern namens Mama. Oetinger, 2010. Inhalt: Wenn Menschen sterben, erzählt die Mutter ihrer Tochter Louise, werden sie zu Sternen, hat Mama gesagt. Ob die Mutter auf sie, ihren Bruder und den Vater nach ihrem Tod leuchtet, fragt sie sich und den Leser. Ein schönes sinnliches Buch.
Busch, Elke: Unsere Erfahrung mit dem Neuroblastom, einer Krebserkrankung bei Kindern: Ein Indianer kennt doch keinen Schmerz. Books on Demand; Auflage: 1, Oktober 2008, ISBN-10: 3837068668
Geneviève Jansen: Guten Tag ... und Tschüss Frankfurt am Main, Verlag für Akademische Schriften, 2007 Inhalt:
Frau Geneviève Jansen schildert in ihrem jüngst erschienen Buch "Guten
Tag ... und Tschüss" einfühlsam die unheilbare Krebserkrankung ihres
26-jährigen Sohnes. Ihr Sohn war an einem neuroendokrinen Tumor
erkrankt. Diese Zeilen bringen den Verlauf der Krankheit und das
Bemühen der Familie, trotz der fast aussichtlos scheinen Lage ein
normales Leben zu führen, nahe. Die Autorin spendet die Einnahmen aus
der Veröffentlichung der "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.
V.".
Truijens, Aleid: Normal war gestern. 2004, Nagel & Kimche Die Journalistin und Mutter Aleid Truijens hat erfahren, wie sich das Leben auf der Rückseite anfühlt, wenn eine Krankheit das Leben des eigenen Kindes, die Normalität des Familienlebens und die eigene Existenz bedroht. Der Weg bis zur Genesung des Sohnes ist eine existenzielle Lektion, die durch ihren unerhörten Ton den Leser aus nächster Nähe trifft.
Römer, Cornelia: Und nachts fliegt Jan davon - Von Freundschaft und Vergissmeinnicht. Huxaria-Verlag Höxter, 2004. Inhalt:
Lenjas Bruder Jan macht sich so seine Gedanken, wo doch die Schwester
(siehe Buch oben) an Leukämie erkrankt. Ein liebevolles, einfühlsames
Buch zum Thema Geschwister von krebskranken Kindern. Wie oben mit
Zeichnungen von Gundi Köster.
Schneider, Anke: Sieh mal, die Sonne! - Tagebuch einer Chemotherapie.
Triga Verlag, 2003. Inhalt: Die Autorin beschreibt sehr detailliert
ihren Tagesablauf, ihre Gedanken und Gefühle als sie von der Diagnose
"Leukämie" ihrer Tochter erfährt. Mit wenig medizinischen und fachlichen
Informationen ist vom Kontakt mit anderen Betroffenen und dem
Therapieverlauf, Veränderungen im Privatleben bin hin zur Freude über
die neu wachsenden Haare und einem "ganz normalen Alltag" alles genau
dokumentiert.
Römer, Cornelia: Wenn Lenja einen Wunsch frei hätte
- Von Leukämie und Luftballons. Huxaria-Verlag Höxter, 2001.
Zeichnungen von Gundi Köster. Inhalt: Die Diagnose Leukämie aus der
Sicht der neunjährigen Lenja, wie sie den Krankenhausaufenthalt erlebt,
mit ihren Klassenkameraden im Kontakt bleibt und der Freundin Henna ein
paar Sterne auf die Glaze bringt. Eine wunderbare Möglichkeit, Kindern
die Krankheit Krebs zu erklären und eigene Ideen umzusetzen. "Lenja, man
darf die Hoffnung nie aufgeben. Verstehst Du? Alles im Leben darf man
aufgeben. Nur die Hoffnung nicht. Man darf auch alles im Leben
verlieren. Nur die Hoffnung nicht. Die niemals. Hörst Du?".
Gutjahr, Peter: Krebs? Mein Kind? Leukämie und bösartige Tumoren bei Kindern. Hirzel, 2000
Wunderlich, Burkhardt: Durchgekommen. Alibaba 2000. Inhalt: als Teenager erkrankt Burkhardt Wunderlich an Krebs. In einer jugendlichen Sprache beschreibt er seine Eindrücke und Erlebnisse, die den Lesern wahrhaftig berühren. Ein echter Bestseller, der in der Presse gern mit "Crazy" von Benjamin Lebert verglichen wird, weil die Sprache so locker und der Sinn tief ist.
Mohr, Mavi: Ein Elefant gab mir die Hand : ein junges Mädchen kämpft gegen die Leukämie. Droemer
Knaur, 2000. Inhalt: Mavi ist 13 Jahre alt als sie die Diagnose
Leukämie erfährt. Inzwischen studiert sie Medizin in Heidelberg und wird
sicherlich eine einfühlsame Ärztin. Die Krebserkrankung geht sie bewußt
und sehr aktiv an, auch ihre Mutter erzählt ihr immer die Wahrheit.
Zwei verschiedene Kliniken erlebt Mavi und entdeckt, wie wichtige eine
gute psychosoziale Unterstützung ist. Sie bekommt eine langwährende
Chemotherapie mit Isolation im "Schleusenzimmer", die sie angstvoll und
einsam erlebt. Trotzdem ist sie voller Hoffnung und drückt dies auch in
ihrem Buch aus. Nein, Angst vor dem Tod hat sie nicht, aber Angst vor
dem Leiden. Ein eindrucksvolles Buch eines Mädchen, das sehr früh
erwachsen wurde und dennoch Kindergedichte schrieb: Ein Elefant gab mir
die Hand..... Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Uwe Bode, Bonn.
Römer, Cornelia: Leben, die zweite - Krebs eine Krankheit führt Regie House
of the Poets, 2000. Inhalt: Cornelia Römer wollte gerade ihr Studium
beginnen als sie 1998 die Diagnose Morbus Hodgkin bekam. Viel zu lange
schleppte sie sich herum, nahm kiloweise ab bis endlich herauskam, daß
der Lymphdrüsenkrebs die Ursache war. Chemo- und Strahlenttherapie haben
sie über Monate beschäftigt. Obwohl sie sich in der Uniklinik Essen
sehr gut aufgehoben fühlt, plagen sie auch Verzweiflung und Ängste.
einige Zimmernachbarn sterben. Wie kann sie das aushalten? In ihrem
sehr persönlichem Buch kommt aber die Lebensfreude am stärksten durch:
ihre Freuden, Träume und Hoffnungen lassen einen mitschwingen und
machen Mut. Krebs ist für sie die "Aufhebung aller Grenzen". Mit dem
Eintritt in die Klinik beginnt für sie ein neues Leben. Ein
schrecklicher Traum wird für sie zum Schlüssereignis. Von Woche zu Woche
wächst ihr Selbstbewußtsein, wird sie sich ihrer selbst bewußt.
Unterstützt wird sie vor allem durch ihre Mutter Ulla, die sich extra
beurlauben läßt. Ein sehr sensibles Buch einer jungen Frau, die übrigens
inzwischen wieder studiert. Mehr zu Cornelia Römer auch ihrer Website www.lenjaswunsch.de.
Schophaus, Michael: Im Himmel warten Bäume auf Dich - Die Geschichte eines viel zu kurzen Lebens. Mit 8 farbigen
Zeichnungen von Jakob Schophaus. Pendo-Verlag, 2000. Inhalt: Der
Stern-Journalist und Vater Schophaus hat ein wunderbares Buch über
seinen kleinen Sohn Jakob geschrieben, der noch als Kind an Krebs starb.
Es ist eine tief berührende Dokumentation über das Leben (mit Kindern)
und den Abschied geworden, das einen auch noch nach Ende der Lektüre in
Bann hält. Mit seiner klaren Sprache trifft der Autor irgendwie direkt
ins Herz. Auch auf Amazon.de überschlagen sich die Leser mit positiven
Rezensionen.
Glaser, Pernilla: Tanz auf dünnem Eis. Gebundene Ausgabe. Carlsen, 1999. Inhalt: Die junge Autorin Glaser schreibt über ihre große Liebe, die sie mit 21 Jahren kennenlernte. Nach viel zu kurzer Zeit erkrankt ihr Freund wieder an Krebs. Gemeinsam kämpfen sie, finden sich, und doch stirbt ihr Freund und läßt sie allein zurück. Ganz langsam kommt die Lebensfreude zurück. Ein Liebesroman mit besondern Tiefgang.
Deutsche Krebshilfe e.V.: Krebs im Kindesalter
Inhalt: Die unterschiedlichen Beiträge aus „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ könnt Ihr auch auf
DVDs anschauen und anhören. Die DVD zum Thema "Krebs im Kindesalter" befasst sich mit Leukämien
als häufigste Krebserkrankung bei Kindern. Darüber hinaus geht es um Krebs-Nachsorge,
Schule im Krankenhaus oder Klinikclowns (Gesamtdauer der DVD: ca. 150 Minuten). Diese und weitere DVDs zu anderen Themen könnt
Ihr kostenfrei bei der Deutschen Krebshilfe online bestellen oder unter folgendem Kontakt anfordern: Tel. 02 28/7 29 90-0 oder E-Mail: deutsche@krebshilfe.de Bücher vor 2000Kretz, Ingrid: Du bist so mutig, Salome R. Brockhaus, 1999. Inhalt: Eine Mutter erzählt, wie ihr Kind den Krebs überwindet.
Bombeck, Erma: Guten Morgen, lieber Tag! Kinder, die den Krebs besiegen. Mit 17 farb. Kinderzeichnungen, Bastei Lübbe. Inhalt:: In drei Jahren intensiver Begegnung mit krebskranken Kindern lernte Erma Bombeck deren Ängste und Hoffnungen kennen. Sie hat die Erfahrung gemacht, daß bei Heilung die seelische Verfassung eine immense Rolle spielt. In ihrem Buch erzählt sie, was für Kinder getan werden könnte. Die Zeichnungen in diesem Band stammen von krebskranken Kindern aus der Bundesrepublik und den USA.
Schreiber, Max: Prinzen im Exil. Ravensburger, 1998. Inhalt: beeindruckender Jugendroman über den sechzehnjährigen Ryan. Seit einem Jahr weifl er von seinem Hirntumor und hat keine Aussicht auf Heilung. Erst in einem Sommerlager Camp Hawkins für krebskranke Jugendliche findet er sich selber. Anfangs kann er kaum begreifen, was sich hier abspielt. Alle machen Witze über ihre Glatzen, fahren wüste Touren mit ihrem Moped, reden offen über Sex und über ihre Krankheiten. Fast alles läuft hier ab, wie in einem gewöhnlichen Ferienlager. Er ist erstaunt, wie wenig Beobachtung sein Tumor findet, und erkennt nach und nach, dass alle im Camp mit ähnliche Schwierigkeiten kämpfen wie er. (Die Deutsche Kinderkrebsstiftung führt übrigens ähnliche Sommercamps "better days camps" durch!)
Krockauer, Rainer: Sterne in der Nacht - Botschaften von Kindern an der Grenze des Lebens Kösel Verlag, 1999. Inhalt: Rainer Krockauer hat sehr eindrucksvolle Begegnungen und Erinnerungen des Klinikseelsorgers Michael Först zusammengetragen. Sie zeigen, wie inituitiv krebskranke Kinder oft ihr Schicksal wahrnehmen und oft ehrlicher einschätzen als ihre Eltern. Das Buch erzählt von den kindlichen Signalen und Botschaften in Bildern und Gesprächen. Kundschafter in einer anderen Welt sind die Kinder und man muß ihnen gut zu hören, um ihre Weisheit zu entziffern. Es ist auch eine Chance für den Abschied, für die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und den Tod. Erwachsene und Kind erhalten die Gewissheit, aufgefangen zu werden. Das Buch ist traurig schön, mit einigen bunten Kinderbildern und Gedichten.
Liebe Klasse, ich habe Krebs! Pädagogische Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder und Jugendlicher / Hrsg. Joachim Schroeder u.a., Attempto Verlag, 1996. Inhalt: "Ich hätte mir einen besseren Kontakt gewünscht!", so fassen viele Kinder und Jugendliche die Zeit ihrer schweren Erkrankung zusammen. Das Autorenteam zeigt auf, was die jungen Kranken und ihre Klassenkameraden brauchen, um mit der Krankheit, dem häufigen Fehlen, der körperlichen Einschränkung etc. gut umgehen zu können. Was motiviert die kranken Schüler der Tübinger Klinikschule, ist die Schule dann eigentlich sinnvoll? Viele Antworten und eine gute sachliche Einführung in die Tumorerkrankungen mit praktischen Beispielen für den Umgang mit Angst, Trauer, Konzentrationsmangel, Unwissen etc. Für Lehrer, Eltern und Berater geeignet, die sich hineindenken wollen und müssen.
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