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aktualisiert: 01.12.2011
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Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs


Helfen Gardasil® und Cervarix™ gegen Humane Papillomviren?


Seit Ende 2006 ist ein neuer Impfstoff zur Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs von den Medien als Hoffnungsträger aufbereitet worden. Er ist in Deutschland zugelassen und etliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Impfung junger Frauen. Einige bezahlen auch die Impfung junger Männer. Das Robert Koch-Institut weist daraufhin, dass auch mit Impfung die Früherkennungsmaßnahmen zum Gebärmutterhalskrebs notwendig sind. Die Impfung hilft nicht gegen alle HP-Viren.

Fragen wie "Wovor schützt der neue Impfstoff?" oder "Kann man sich nach durchlebter Infektion erneut mit HPV anstecken?" beantwortet der Krebsinformationsdienst (KID) in einer ausführlichen und übersichtlichen Darstellung. Persönliche Fragen werden am KID-Telefon bundesweit und gebührenfrei telefonisch beantwortet: 0800 - 420 30 40

Das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e. V. in Berlin rät nicht zur Impfung. Stellungnahme und Infos:  Clio-Hefte 63 und 64 und Flyer zur HPV-Impfung in türkischer und in deutscher Sprache als PDF.

Merkblatt: HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs auf den Seiten von Gesundheitsinformation.de. Herausgegeben vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

Das Frauengesundheitszentrum Graz hat interessante Links zur HPV-Schutzimpfung zusammengestellt.

Der AOK-Bundesverband bietet Infos an, um eine bewusste Entscheidung für oder gegen eine Impfung zu ermöglichen. Bei Bedarf lässt sich ein Werkzeug öffnen, mit dem das persönliche Für und Wider zusammenstellt werden kann.

Die HPV-Impfung - Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. veröffentlicht zu diesem Thema ausführliche Informationen.

Auf Onmeda (Medizinportal mit Werbung) gibt es Infos zu Vorbeugen und Früherkennung

Beratung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs für Frauen von 20 bis 22 Jahren: Frauen, die nach dem 1. April 1987 geboren sind, sollen sich nach dem Beschluss des G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) ärztlich über die Möglichkeit zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs beraten lassen. Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit informiert dazu: www.nationales-netzwerk-frauengesundheit.de Mit dem Beschluss des G-BA wird eine weitere "Pflichtberatung" eingeführt. Wenn die Beratung nicht wahrgenommen wird, werden im Fall der Erkrankung weniger Kosten an die Versicherte erstattet.   Merkblatt Zervixkarzinomfrüherkennung

Umstrittener Nutzen der Impfung: Früherkennung weiter lebenswichtig

Bild der Wissenschaft hat uns das Dossier (12/2006) zum Thema "Impfen gegen Krebs" zur Verfügung gestellt. Hier werden Forschungen zu verschiedenen Krebsarten vorgestellt. Interessant ist das Interview mit Gerd Gross, Professor an der Uniklinik Rostock zur Vorbeugung. Neben der Impfung, deren Nutzen auf bestimmte Zielgruppen beschränkt ist, redet er auch von schützendem Verhalten und Präservativen. als Datei zum Herunterladen [PDF] oder [txt_datei] für Euch

Professor Rosenbrock vom Wissenschaftszentrum in Berlin wird deutlicher: Kondomgebrauch senkt das Risiko der Infektion mit HPV beträchtlich. Cervix Ca kann theoretisch - zu mindestens 90 % durch Früherkennung und Frühbehandlung verhütet werden. Wenn die Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs besser organisiert würde und mehr Frauen als bisher die Vorsorge in Anspruch nehmen, könnte die Zahl der Neuerkrankten um 40 % sinken (Vergleich Schweden und GB). Neben der Akzeptanz läßt auch die Qualität der Früherkennung zu wünschen übrig. Rosenbrock schlägt deshalb vor, die Strukturen für das Brustkrebsscreening auch für Früherkennung auf Cervix-Ca zu nutzen. "Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Durchbruch in der Krebsprävention?" als [PDF]

"Impfen gegen Krebs"? Onlineartikel aus "Gute Pillen - Schlechte Pillen" Heft 5/2007. Bewertet die HPV-Impfung, verständlich geschrieben, ausführliches Verzeichnis der Quellen.

"Die meisten Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen werden bei Frauen gefunden, die nicht an der Krebsfrüherkennungsuntersuchung teilgenommen haben," stellt der Arbeitskreis Frauen im Gesundheitswesen e. V. (AKF) fest. Gebärmutterhalskrebs sei eine sehr seltene Folge einer sehr häufigen Infektion. Ein ausreichendes Wissen über die Qualität des Impfschutzes oder über mögliche Spätfolgen sei nicht dokumentiert. Der AKF fordert deshalb, die Impfung dürfe vorerst nur im Rahmen von Studien durchgeführt werden. Im Dezember 2008 veröffentlichte der AKF eine Presseerklärung zur Neubewertung der HPV-Impfung.

Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung Zahlreiche Wissenschafter/innen der Bundesrepublik unterzeichneten diese Stellungnahme
Die Wissenschaftler wünschen sich eine angemessene gesundheitliche Information zur Impfung gegen den HPV-Virus. Ansprechpartner ist u. a. Dr. Gerhardus von der Uni Bielefeld (gerhardus@uni-bielefeld.de).[Erklärung vom 25.11.2008]

Nutzt auch die Foren zum Erfahrungsaustausch - Krebs-Kompass, Forum der Selbsthilfegruppe Vulva Karzinom

Wirkstoff und Zulassung

Informationen (engl.) über den Impfstoff erhaltet Ihr auf der Site der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA)

Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut: Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen von 12 bis 17 Jahren Empfehlung und Begründung als PDF-Dokument. Umfassende Infos in medizinischer Fachsprache geschrieben.




 
 
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