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Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige

aktualisiert: 31.08.2010
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Brustkrebs

Fiur-Wolf, Susanne: Wenn das Leben uns bewegt. Anregungen zur Selbsthilfe nach Brustkrebs.
Gründau-Rothenbergen: Triga, 1. Auflage 2010, ISBN: 978-3897747401
Inhalt: Dieses Buch ist Betroffenenbericht und Ratgeber zugleich. Die Autorin ist Physiotherapeutin und erkrankte selbst an Brustkrebs. Sie dokumentiert ihren Leidensweg und ihre Erfahrungen in Tagebuchaufzeichnungen und durchbricht diese mit praktischen Tipps und Übungen. Zum Beispiel beschreibt Sie Atemübungen, um mit konzentrierter Atmung ihrer Angst vor der OP zu begegnen. Susanne Fiur-Wolf stellt auf diese Weise einen Katalog mit speziellen bebilderten Übungsanleitungen für brustoperierte Frauen zusammen.

Berg, Lilo:
Brustkrebs - Wissen gegen die Angst
Verlag: Goldmann; akt. Neuausgabe; Auflage: 5 (August 2009); ISBN: 978-3442151684
Inhalt: Seit August 2009 liegt nun erneut eine überarbeitete und erweiterte Fassung dieses Handbuches vor. Lilo Berg informiert über den neuesten Stand der Forschung und zeigt u.a. auch auf, wie man sich ein Netz von Hilfen knüpfen kann: in der Familie, unter Freunden, durch Selbsthilfegruppen. Darüber hinaus werden Diagnoseverfahren und Operationstechniken, Hormontherapie, biologische Behandlungen, Wiederaufbau, Nachsorge, Partnerschaftsprobleme und Versicherungsfragen verständlich erklärt. Dieses Nachschlagewerk gilt mittlerweile als Klassiker. Es wird von "Deutsche Krebshilfe e.V." und "Deutsche Krebsgesellschaft e.V." empfohlen.

Beier, Jutta, Prof. Dr. (Hg.): Männerperspektiven zu Brustkrebs
Verlag: UNI-MED Verlag AG; 1. Auflage 2009; ISBN: 978-3-8374-1141-6
Inhalt: Studien zur Krankheitsbewältigung bei Brustkrebs beschränken sich hauptsächlich auf die betroffene Patientin. Jedoch bislang kaum erforscht ist die Perspektive des Lebenspartners bustkrebserkrankter Frauen. In dem vorliegenden Buch werden Untersuchungsergebnisse vorgestellt und diskutiert, die den spezifischen Blickwinkel des Partners (Lebensgefährte, Ehemann) der Patientin, dessen Mitbetroffenheit sowie den Umgang und die Bewältigungsmöglichkeiten der Brustkrebserkrankung seiner Partnerin zum Gegenstand haben. Es soll dazu dienen, Partner von Frauen mit Brustkrebs zu stärken, indem es Anregungen, Erfahrungen und Strategien zur Bewältigung dieser Lebenskrise vermittelt. Dieser Ratgeber wendet sich darüber hinaus auch an die Beteiligten der jeweiligen sozialen Netze sowie an Menschen, die sich professionell mit der Diagnose und Therapie von Brustkrebs sowie der entsprechenden Nachsorge befassen mehr...

Erlemann, Martina: Auf der Suche nach den Glücksböhnchen
August von Goethe Literatur Verlag, Frankfurt 2. Aufl. 2009, ISBN: 978-3-8372-0199-4
Inhalt: Es sind die getrockneten Bohnen, die Martina Erlemann auf Anraten ihrer Ärztin bei jedem positiven Gefühl von der einen in die andere Hosentasche steckt. Am Abend lässt sie dann Revue passieren, bei welchem Anlass die Bohne wechselte. Da ist der blaue Himmel, der unerwartete Anruf einer Freundin oder die Umarmung eines lieben Menschen, alles kleine Dinge, die sie erst jetzt als Krebspatientin richtig wahrnimmt. Die ihr helfen, den Alltag mit Brustkrebs zu meistern und ihr Kraft geben. Eindringlich und ehrlich schildert Martina Erlemann ihre Erfahrungen mit der neuen Lebenssituation, den Ärzten, Therapien und alternativen Heilmethoden. Sie findet schließlich ihren eigenen Weg im Umgang mit der Krankheit. Trotz der niederschmetternden Diagnose und Prognose vermittelt sie eine lebensbejahende Grundstimmung, die anderen betroffenen Frauen Mut macht.

Sandberg, Vera : Krebs. Und alles ist anders
München: Diana Verlag, 2009, ISBN: 978-3453285200
Inhalt: Die BRIGITTE-Autorin Vera Sandberg schreibt ganz offen über ihr Leben. Sie erkrankt an Brustkrebs und sie entwickelt die Stärke und den Willen, sich der Krankheit zu stellen. Eineinhalb Jahre ihres Lebens könnt Ihr in diesem Buch nachlesen.  

medführer: Brustkrebszentren; Vorsorge, Brustkrebs, Nachsorge
medführer GmbH, Heidelberg, 2008
Inhalt: In diesem Handbuch könnt ihr die zertifizierten Brustzentren finden wie auch Beschreibungen zu Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten. Zielstellung dieses Werkes ist die unkomplizierte Suche nach der besten Behandlung für Betroffene zu ermöglichen. Die Informationen könnt Ihr auch online abrufen.

Alexandra von Stein
: Der Feind in meiner Brust
Hayit Medien, Köln, 2007
Inhalt: Die Autorin berichtet in dem Buch über ihre Erfahrungen als Brustkrebspatientin. Alexandra von Stein erhielt im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung die Diagnose Brustkrebs. Das Leben verändert sich grundlegend. Die Autorin kommuniziert nun mit Freunden und Verwandten per E-Mail. Dieser rege Schriftwechsel ermöglichte einen regen und zeitnahen Austausch mit den Freunden und der Familie. Dieses Buch macht Mut, nach einer Krebsdiagnose den Kampf ums Überleben aktiv aufzunehmen.

Kolpatzik, Kai
(Hrsg.): Eine Woche im August
KomPart Verlagsgesellschaft, Bonn/Frankfurt am Main, 2007
Inhalt: Dieses Tagebuch läßt 20 Männer und Frauen zu Wort kommen, wie sie ihr Leben mit Brustkrebs meistern. Patienten, aber auch Angehörge, Ärztinnen, Klinikangestellte und eine Vertreterin der Frauenselbsthilfe nach Krebs legen dar, wie es ihnen gelingt, mit dieser Krankheit besser umzugehen. Dieses Werk ist in Zusammenarbeit mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs entstanden. Diese Tagebuchaufzeichnungen möchten den Weg ebnen für ein besseres Verständis dieser Krebserkrankung.
!!! Im August 2008 ist nun auch eine Hörbuchversion auf den Markt gebracht worden. Dieses 3 CD-Werk wird mit eingeblendeten Musikakzenten begleitet (ISBN: 978-3-9812462-0-9).

Dr. Silke Kirschning  - "Brustkrebs - Der Diagnoseprozess und die laute Sprachlosigkeit der Medizin"
Inhalt: Thema dieses Buches ist u. a. wie gehen betroffene Frauen damit um, wenn bei ihnen ein Verdacht auf Brustkrebs entsteht? Die Interviews mit Ärztinnen und Ärzten zeigen die Schwierigkeiten und Ambivalenzen in der Auseinandersetzung mit Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind.
Dieses Buch ist nicht mehr im Handel erhältlich, deshalb besteht die Möglichkeit dieses Buch als PDF-Datei in zwei Teilen kostenlos herunter zu laden.

Creutzfeldt-Glees, Cora: Schicksal Brustkrebs - Wege zur Bewältigung.
Vandenhoeck&Ruprecht, 2006
Inhalt: Frau Creutzfeldt-Glees möchte mit dieser Veröffentlichung betroffene Frauen ansprechen, die sich mit den Fragen zum Umgang mit Ängsten, dem eigenen Körper, der Sexualität, dem Partner, der Familie auseinandersetzen möchten. Die Heilungschancen bei Brustkrebs sind gut, wenn Frauen rechtzeitig zu Früherkennungsuntersuchungen gehen. In diesem Buch werden Frauen ermutigt Experten in eigener Sache zu werden. Nur wer sich selbst Informationen einholt, kann medizinische
Fakten bewerten und gemeinsam mit dem behandelnden Behandlungsstrategien erörtern und dem Urteil des Arztes vertrauen. Hierfür ist natürlich eine gute Beziehung zum Arzt von entscheidender Bedeutung.
Dr. med. Cora Creutzfeldt-Glees ist Ärztliche Leiterin der Vorsorge-Ambulanz des Vereins "Ärzte für ambulante Prävention und Rehabilitation e.V." in Göttingen. Sie ist außerdem Mitglied der psychoonkologischen Supervisionsgruppe an der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Göttingen und betreut Patienten in der Krebs-Kontakt- und Beratungsstelle in Kassel. Sie befindet sich in Ausbildung zur Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin.

Röhn, Gabriele: Tanz ins Leben Wissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkt Hirntumore erkrankt selbst an Brustkrebs. Den Schock der Diagnose, die Mühlen der Therapie sowie das neue Leben danach - all dies hat sie in einem Tagebuch niedergesschrieben.

Jede neunte Frau - Frauen berichten von ihren Erfahrungen.
Hrsg. von Gudrun Kemper und Ulla Ohlms.
Orlanda 2003. Inhalt: 28 Brustkrebs kranke Frauen melden sich zu Wort und beschönigen nichts, wenn sie über ihre Erfahrungen mit der Krankheit Brustkrebs erzählen. Die Herausgeberinnen sind aktive Mamazonen.

Goldmann-Posch, Ursula und Martin, Rita Rosa: Über-Lebensbuch Brustkrebs - Die Anleitung für die aktive Patientin.
Schattauer, 4. akt. Auflage 2009. Inhalt: Die beiden Autorinnen schreiben in acht Kapiteln aus eigenem Erleben und geben Hilfestellung in der Informationsbeschaffung und der emotionalen Bewältigung der Krankheit Burstkrebs:

  • Wie finde ich die besten Ärzte?
  • Welche Chemotherapie ist die richtige für mich?
  • Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?

Bestandteile:

  • Therapietagebuch - mit Behandlungsfahrplänen, Laborwert-Erklärungen, Tipps von anderen Patientinnen
  • Checklisten - zur Erkennung von Qualität bei Diagnose und Behandlung
  • Notizzetttel - mit Kernfragen zur gezielten Vorbereitung der Arztgespräche
  • Laufkarte - mit einer Übersicht zum Diagnoseablauf
  • Register - zum Sammeln und Einheften ärztlicher Befunde
  • Anhang - mit Adressen und Initiativen von Hilfsangeboten
  • Glossar - zum besseren Verständnis

Besonders praktisch sind das Therapietagebuch und vorformulierte Gesprächsnotizen (z.B. mit Fragen) für den Dialog mit dem Arzt. Dieser kann durch das Buch die brennenden Fragen und den Informationsbedarf seiner Patientinnen klären und so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit fördern. Das Buch erscheint als Sammelordner mit Register für Tagebucheinträge, Befunde, Einverständniserklärungen, so dass alles zum eigenen Gesundheitsmanagement "an einem Platz" aufbewahrt werden kann. Die beiden Autorinnen sind Gründerinnen der Patienteninitiativen
mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. und
Breast Health - bewusst handeln gegen Brustkrebs e.V.

K.-D.. Schulz, U.-S. Albert (Hrsg.): Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland.
Leitlinien der Konzertierten Aktion Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland. Zuckerschwerdt Verlag München 2003.

Erdmann, Karoline: Ich tanze mit der Angst-ich tanze mit der Freude. Nach der Diagnose Krebs - wie ich durch Tanz das intensive Leben entdeckte.
Herder spektrum, 2002. Inhalt: Die Autorin nimmt den Leser mit durch ihre persönliche Geschichte mit der Diagnose Brustkrebs, durch ihre Emotionen, ihre Informationsquellen und durch ihre Entscheidungen. Sehr liebvoll beschreibt sie ihre "innere Vorbereitung" auf die Entfernung der Brust und dokumentiert mit Photos den unterschied "vorher-nachher". Aus ihrer Leidenschaft für das Tango-Tanzen entsteht das Projekt "Mammatango" und die wunderbare Idee, die Narbe von der Operation mit Blumenornamenten zu dekorieren und in die Tanzvorführung zu integrieren. Ihr Motto: Brustkrebs - ich kann wegschauen oder ich kann hinschauen. Das Hinschauen ist für mich Zuwenden und Annehmen - es ist lernen, mich und den Brustkrebs zu lieben.

Creutzfeldt-Glees, Cora: Leben nach Brustkrebs. Aufklärung, Aussichten, Hilfen.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2001. Inhalt: Dieses Buch beschäftigt sich mit den körperlichen und seelischen Problemen beim Wiederauftreten von Krebs nach einer erfolgreichen Ersttherapie bei Brustkrebs. Besonders hilfreich sind dabei die zahlreichen Erfahrungsberichte von betroffenen Frauen und die Beschreibung ihrer Entscheidungen, ihrer Lebensumstände und ihrer Gefühle. Besonders hervorzuheben ist die Rubrik "Krebs und Sexualität", in dem auch die Partner der Frauen mit ihren Unsicherheiten zu Wort kommen.

Rexrodt von Fircks, Annette: ...und tanze durch die Tränen.
Auf dem Weg zur Heilung. Ullstein Taschenbuch Verlag, 2001. Inhalt: Das 2.Buch der Autorin knüpft an den mutmachenden Stil des vorangegangenen an, sie beschreibt darin ihre weiteren Operation und deren Verarbeitung sowie die stetige Entwicklung ihrer Lebensqualität.

Rexrodt von Fircks, Annette: ...und flüstere mir vom Leben.
Ullstein Taschenbuch Verlag, 2001. Inhalt: Diese Autobiographie ist ein mutmachendes Buch "für alle, die es lesen möchten". Die Mutter von drei Kindern erkrankt 1998 im Alter von 35 Jahren an Brustkrebs. Sie entscheidet sich für die Amputation beider Brüste sowie eine Chemo-und Strahlentherapie. Das Buch entstand aus ihrem Brief, den sie bereits während ihrer Therapie schrieb und an Kliniken in Deutschland schickte - als Botschaft für Gesunde und Kranke.

Rexrodt von Fircks, Annette: Ich brauche euch zum Leben - Krebs, wie Familie und Freunde helfen können. Rowohlt Tb, 2004. Inhalt: Die Autorin berichtet in ihren Buch davon, wie es mit Hilfe der Familie und ihrer Freundin Carmen geschafft hat, mit dem Krebs zu leben. Es galt, für ihre Familie, mit ihrer Freundin ein Team zu bilden und eine wohldurchdachte Strategie zu entwickeln, um  einerseits den Heilungsprozess zu stärken und andererseits das Leben jedes einzelnen zu erleichtern.

Hermann, Conny und Schreiber, Andrea: Mona Lisa - Tabuthema Brustkrebs :Vorbeugen, Bewältigen, Heilen.
Heel, 2001. Inhalt: Die Mona Lisa-Reihe hat einen aktuellen und kritischen Ratgeber zu Brustkrebs veröffentlicht. Die Redakteurinnen decken auf, warum Deutschland in Sachen Früherkennung, ärztlicher Ausbildung und Therapieformen noch immer als Entwicklungsland gilt und wie die kranken Frauen damit umgehen. Der neue Ratgeber klärt auf und gibt interessierten und betroffenen Frauen Informationen und Lebenshilfe. Die Chancen und Grenzen der Diagnose werden aufgezeigt, schulmedizinische und alternative Therapien gegen den Krebs vorgestellt, der grofle Streit um das Mammographie-Screening kritisch beleuchtet und Präventionsmaflnahmen beschrieben. Gut ist der Einstieg über die Berichte der Betroffenen selbst: anhand verschiedener Frauen aus der Berliner Brustkrebsinitiative gibt es Tipps aus ihrem Leben mit Krebs und erzählt von ihrem Kampf gegen eines der gröflten Tabus unserer Zeiten. Viele Infokästen und Adressen.

Goldmann-Posch, Ursula: Der Knoten über meinem Herzen - Brustkrebs darf kein Todesurteil sein. Therapien und andere Hilfen.
Blessing, 2000 oder als Goldmann Taschenbuch, 2001. Inhalt: Mit Krebs hatte die Augsburgerin nicht gerechnet als bei  ihr 1994 ein Brustkarzinom festgestellt wird. Eine Brust muß ihr amputiert werden, Chemotherapien folgen. Das Buch dokumentiert eindrücklich ihre Auseinandersetzung mit dem Brustkrebs, ihren Kampf mit Ärzten und der Krankenkasse und stellt zugleich neueste Forschungsergebnisse vor. Krebs bezieht die gesamte Familie ein und ihre Rolle als Mutter eines schon erwachsenen Sohnes muß sie immer wieder überdenken. Ihr Mann und ihre Psychotherapeutin, die in dem Buch ebenfalls zu Wort kommen, beleuchten einen anderen Winkel der Auseinandersetzung mit Krebs. Als erfahrene Journalistin recherchiert sie profimäßig nach neuesten Forschungserkenntnissen, an denen sie die Leser teilhaben läßt. In diesem "Meer aus Unsicherheit" baut sie sich einen "Ozean von Wissen" auf. Intuitiv und humorvoll findet sie Wege sich zu stabilisieren. So entwickelt sie sich z.B. einen TGF-R, einen hausgemachten Rezeptor, der ausgesprochen transzendentaler Wachstumsfaktor für geistiges Wachsen gegen die Angst heißt. Irgendwann erkennt sie: der Krebs hat auch nicht mit ihr gerechnet. Und beginnt mit dem Krebs zu reden. Siezt oder duzt man einen Krebs?, siniert die Autorin in ihrem Buch mit vielen positiven Nebenwirkungen. Das Bedrohliche ist zum Alltag geworden. Frau Goldmann ist übrigens Mitbegründerin des Vereins mamazone, Frauen und Forschung gegen Brustkrebs. 

Nielsen, Jerri: Ich werde leben.
V. Schröder, 2001. Inhalt: Die amerikanische Medizinerin ist eingeschlossen in der Forschungsstation am Südpol als sie entdeckt, dass sie Brustkrebs hat. Ihre Geschichte ist sowohl ungewöhnlich (einzige Ärztin, Selbstmedikamention via Internet mit Ratschlag ihrer medizinischen Kollegen) wie auch kraftgebend. Eine außergewöhnliche Frau in einer extremen Situation (Titelstory im "Stern")

Vetter, Gabriela: Brustkrebs - was nun.
Kösel Verlag, 1998. Inhalt: Als Psychologin und Psychotherapeutin arbeitet sie schon lange mit Krebspatientinnen in der Zürich. Ein praktischer Ratgeber für Frauen, die (vermutlich) Brustkrebs haben. Sie erzählt  einfühlsam über die "normale" Angst und wie man ihr begegnen kann, über verschiedene Therapieformen. Ausführlich beleuchtet sie die weibliche und männliche Psyche (warum ist der Busen so anziehend?).  Motiverend stellt sie unterschiedliche Möglichkeiten der aktiven Selbsthilfe dar: Meditation, Körperpflege, Suggestion, Musik etc..

Hasse, Angela: Neun Frauen und Ich - Ein Buch über Brustkrebs, Heilung, Hoffnung und Erotik.
Mikado, 2000. Inhalt: Das Buch richtet sich an Frauen mit Brustkrebs und alle, die etwas über persönliche Lebenskonzepte wissen möchten. Die Autorin kombiniert in sehr mutmachender Art die medizinischen Aspekte der Krankheit (z.B. Anleitung zur Selbstuntersuchung, Qualitätssicherung der Diagnostik, Erklärung von Operations- und Brustrekonstruktionstechniken) mit den Interviews von 9 Frauen (und 2 Männern). Sehr eindrucksvoll werden die sehr persönlichen Lebenswege der unterschiedlichen Frauen, vereint in der Diagnose Brustkrebs, durch sinnliche schwarz-weiss Photos ergänzt. Ein Zitat:"Ich werde häufig gefragt, wie mein Mann damit zurecht kommt, dafl ich nur noch eine Brust habe Ich werde selten gefragt, wie ich damit zurecht komme." Die Offenheit und die schönen Photos vermitteln eine grofle Lebensfreude und machen Mutfür den eigenen Weg. Ein Buch zum Schauen und Sinnieren.

Thor-Wiedemann, Sabine und Wiedemann Günter: Patientinnenratgeber Brustkrebs.
Falken Taschenbuch, 1998. Inhalt: Ein pragmatischer Ratgeber für Frauen mit Brustkrebs. Auch hier werden die verschiedenen Krankheitsformen des Brustkrebs, die Therapiemöglichkeiten (Strahlen, Chemo, Hormone, Alternativen: Phyto, Sauerstoff, Immun, Ayurveda etc.) besprochen. Viel Platz nimmt die berufliche Rehabilitation, das "Leben damit und danach" ein. Mit Adressliste.

Love, Susan und Lindsey, Karen: Das Brustbuch : Was Frauen wissen sollten.
1997. DTV, 1997. Inhalt: Dieses Buch zählt zu den "Klassikern" zum Thema Brust allgemein und ist aus dem amerikanischen übersetzt. Ein großer Teil des Buches behandelt jedoch auch den Brustkrebs, die Vorsorge, Diagnose, Behandlung.

Bischof, Karen und Senn, Hans-Jörg: Krebs-Gang - Zwei Schritte vor, einer zurück : Brustkrebs der lange Weg ins Leben.
Haffmanns Sachbuch, 1999. Inhalt: Die Schweizer Journalistin hat ein persönliches Buch über ihre Brustkrebserkrankung geschrieben. Wie der Titel schon sagt, hat sie, die bereits 1982 erkrankte, auch scheinbare Rückschläge erlebt, an denen sie gewachsen ist. Sie spürt, daß auch ein Akzeptieren der Krankheit erforderlich ist: ein Älterwerden mit Krebs. Wie so viele andere Patienten auch, krempelte sie ihr Leben so um, daß es für sie einfacher und schöner wurde. Sie hat umfangreiche Erfahrungen mit dem Brustaufbau gesammelt, weshalb das Buch für Brustkrebspatientinnen, die sich informieren möchten, hilfreich sein kann. Am Ende des Buches führen zwei Schweizer Brustspezialistinnen einen Dialog über Brust (erhaltende) Operationen.

Pluta, Maren von: Mein neues Leben - Ein Ratgeber für Frauen nach der Krebsoperation. Kreuz-Verlag., 1999.

Delbrück, Herman: Brustkrebs - überarbeitete und erweiterte Ausgabe von Rat und Hilfe für Betroffene und Angehörige. Kohlhammer, 2001. Inhalt: Klar gegliedert und sachlich fundierter Ratgeber und Aufklärungsbuch - auch Inhalte zu Selbsthilfegruppen, berufliche Wiedereingliederung und finanzielle Absicherung. Gut für den Einstieg.

Sturz, Brigitte: Warum ausgerechnet ich? Diagnose Krebs.
Ernst Kaufmann Verlag, 1998. Inhalt: Mit 31 Jahren erkrankt Brigitte an Brustkrebs. Ihr Leben als Hausfrau und Mutter gerät dadurch völlig durcheinander. In Tagebuchform erzählt sie von der inneren Unruhe, ihrer Zeit im Krankenhaus und der Kur. Sie versucht der neuen Lebenssituation auch etwas positives abzugewinnnen, macht eine Psychotherapie, lernt autogenes Training und stellt fest: " Alles in allem ist mein Leben heute reicher und erfüllter. Ich schaue ohne Bitterkeit zurück." Ein kleines feines Buch.

Bischof, Karen und Senn, Hans-Jörg: Krebs-Gang - Zwei Schritte vor, einer zurück : Brustkrebs der lange Weg ins Leben.
Haffmanns Sachbuch, 1999. Inhalt: Die Schweizer Journalistin hat ein persönliches Buch über ihre Brustkrebserkrankung geschrieben. Wie der Titel schon sagt, hat sie, die bereits 1982 erkrankte, auch scheinbare Rückschläge erlebt, an denen sie gewachsen ist. Sie spürt, daß auch ein Akzeptieren der Krankheit erforderlich ist: ein Älterwerden mit Krebs. Wie so viele andere Patienten auch, krempelte sie ihr Leben so um, daß es für sie einfacher und schöner wurde. Sie hat umfangreiche Erfahrungen mit dem Brustaufbau gesammelt, weshalb das Buch für Brustkrebspatientinnen, die sich informieren möchten, hilfreich sein kann. Am Ende des Buches führen zwei Schweizer Brustspezialistinnen einen Dialog über Brust (erhaltende) Operationen.

Wilber, Ken: Mut und Gnade: in einer Krankheit zum Tode bewährt sich eine große Liebe
Goldmann, 1996. Inhalt: Aus Tagebuchaufzeichnungen seiner kranken Frau, gemeinsamen Visionen und aus seinen eigenen psychologischen, medizinischen und philosophischen Kommentaren schrieb der bekannte Vordenker der Neuen Psychologie diese bewegende Liebesgeschichte. Fünf Jahre lang kämpft Treya in den USA gegen ihren Brustkrebs, zuletzt nimmt sie an einer extrem harten Therapie in einer Bonner Klinik teil. Trotz aller Ängste, die sie durchlebt, und ihrem unabwendbaren Tod, ist dies ein hoffnungsvolles und lebensbejahendes Buch, das zum eigenen Engagement an der Heilung anregen will.

Sixt, Andrea: Noch einmal lieben.
Goldmann, 2001. Inhalt: Die Drehbuchautorin erkrankte an Brustkrebs und geriet damit in einen Strudel, der ihr Leben veränderte. Ihr Mann kann diese Belastungssituation nicht aushalten, Andrea muß sich neu orientieren. Aber wie liebt es sich neu nach einer Brustoperation? Wie klappt es mit dem Sex? Endlich einmal ein authentisch erzähltes Buch, was auch dieses Tabuthema Sex und Krebs anpackt.

Eiermann, Wolfgang und Böttger, Sabine: Brustkrebs wirksam behandeln. Medizinische Grundlagen verständlich erklärt.
Midena Verlag, 2001. Inhalt: Von der Diagnose bis zur Nachsorge - Informationen, Rat und Hilfe bei allen anstehenden Fragen: Brusterhaltende Operation oder Amputation, Bestrahlung und Chemotherapie, plastischer Wiederaufbau und Nachsorge, Wiedereingliederung in das Arbeitsleben u.v.m.

Rehra, Sabine und Exner, Klaus: Die weibliche Brust. Der kritische Ratgeber bei medizinischen Eingriffen.
Verlag Gesundheit, 2000. Inhalt: Dieses Buch versteht sich vor allem als Entscheidungshilfe.

Brunnsteiner, Christine: Brust heraus. Das Tagebuch einer optimistischen Krebspatientin. Styria, Kürten-B., 2001.

Hagenauer, Gerti: Am Leben und wach - Mein Weg durch den Brustkrebs. Ennsthaler, 2001. Inhalt: Gerti Hagenauer bekommt 97 nach der Geburt Ihres 4. Kindes die Diagnose Brustkrebs. In Tagebuch-Form schreibt sie , wie sie die den Schock der Diagnose, die Therapie (Operation und Chemo), die Ärzte, ihre Familie und sich selbst erlebt. Nach einem Rezidiv mit Knochenbefall an mehreren Stellen gibt sie den "Kampf gegen die Ärzte" auf nimmt die schulmedizinische Therapie (Bestrahlung) an, um eine "gesunde Krebskranke" zu werden.

Sanders, Eva-Maria: Leben! Ich hatte Krebs und wurde gesund
Nymphenburger, 1997. Inhalt: Unheilbar krank, so lautete die Diagnose der 36jährigen Anwältin und Mutter. Der Leser erfährt dagegen, wie sie ihren metastierenden Brustkrebs erlebt und heilt. Dabei zeigt sie Methoden auf, die auch anderen Krebspatienten helfen können. NLP (als eine Form der Psychotherapie), Bachblüten und Farbtherapie (Meditation mit Farben), Simonton-Visualisierung, Misteltherapie, positive Affirmationen (Ich will leben!) u.a.. Ein motivierendes, liebevolles Buch zum Überleben! Auch als Taschenbuch erhältlich.

Sanders, Eva-Maria: Freude! So schön ist das Leben
Heyne, 2000. Inhalt: ihr zweiter Band nach "Leben!" inzwischen schon als Taschenbuch erhältlich.

Mac Phee, Rosalind: Wilde Wasser. Mein Leben mit Brustkrebs.
DTV, 1997

Cuneo, Anne: Eine Messerspitze Blau. Chronik einer Ablation.
Ullstein, 1999

Picardie, Ruth: Es wird mir fehlen, das Leben
Wunderlich, 1999. Inhalt: Diese Hardcover Buch ist wunderschön und erzählt den Umgang mit Brustkrebs in Form von Emails! Die junge, britische Journalistin Picardie bricht das pietätvolle Schweigen über ihre unheilbare Krankheit. In nur einem Jahr erreicht sie über das Medium Internet und ihren Kolumnen viele Menschen im Herzen. Hier spricht endlich einmal eine junge Frau über ihr Leben mit reichlich schwarzen Humor und Ironie. Dabei wird nicht nur der Kampf um ihr Leben deutlich, sondern ihr gesamter Alltag. Und der besteht auch noch aus Kinder hüten, Schokolade futtern, Klamotten kaufen und anderen "Belanglosigkeiten". Sozusagen Krebs und Cellulitis.... Das Buch ist frisch, persönlich und sehr bewegend. Auch als Taschenbuch erhältlich.

Kirschning, Silke: Brustkrebs - Der Diagnoseprozess und die laute Sprachlosigkeit der Medizin. Leske u. Budrich, 2001. Inhalt: Hervorgegangen aus einer soziologischen Doktorarbeit gibt dieses Buch einen sehr guten Einblick in die schwere Bedeutung dieser Diagnose. Die Autorin ist Gründungsmitglied der Berliner Brustkrebsinitiative.

Laar, Cornelia van: Krise und Krebs als Chance fürs Leben
Frieling, 1999. Inhalt: So finde ich mein Juwel lautet der Untertitel und Frau van Laar bringt dies auf eine erfrischende Art auch 'rüber. Als die lebendige Berlinerin an Brustkrebs erkrankt, beginnt sie Schritt für Schritt ihren bisherigen Alltag zu hinterfragen. Als ewig Helfende erfährt sie nun, daß sie nicht immer nur sinnvolles für andere (Klienten, Ehemann, Kind), sondern auch für sich tun kann. Den letzten Kick bekommt sie durch ein Lebensseminar, welches sie geradezu euphorisch beschreibt.

Lourde, Audre: Auf Leben und Tod: Krebstagebuch.
Fischer, 2000. Inhalt. Audre Lourdes Buch ist ein Klassiker für Brustkrebspatientinnen geworden, die den Kampf gegen den Krebs aufnehmen und zugleich den Frieden mit sich schließen wollen. Ein famoses Buch.

Mühlhauser, Ingrid und Höldke, Birgit: Mammografie: Brustkrebs-Früherkennungs-Untersuchung.
Kirchheim Verlag, 2000. Inhalt: ein interessantes, gesundheitspolitisches Buch, das viele Fragen zum Brustkrebs-Screening aufwirft. Ein und derselbe Arzt kann Mammographie-Bilder unterschiedlich bewerten, für die Patientinnen heißt dies: bei dem Verdacht auf Brustkrebs unbedingt eine Zweitmeinung einholen!

Plant, Jane: Dein Leben in deiner Hand. Ein neues Verständnis von Brustkrebs, Prävention und Heilung. Wilhelm Goldmann Verlag, 2001. Inhalt:Die Autorin erkrankt im Alter von 42 Jahren an Brustkrebs. Als sie feststellen musste, dass die schulmedizinischen Therapien versagten, und sie nach mehreren Rückfällen unweigerlich dem Tod geweiht schien, erwachte in ihr der Kampfgeist. Als Naturwissenschaftlerin an die Beobachtung von Naturphänomenen gewöhnt, versuchte sie ihre Krankheit als natürliche Erscheinung zu begreifen. Beim Vergleich der Verteilung von Krebsraten rund um den Globus stellte sie fest, dass es in China kaum Fälle von Brustkrebs gab. Die Rate lag bei einer Erkrankung auf tausend Frauen, während westliche Industrieländer eine Rate von eins zu zehn aufwiesen. Weitere Nachforschungen ergaben, dass die Krankheit von den Chinesen umgangssprachlich als "Reiche-Frauen-Krankheit" bezeichnet wurde. Chinesen essen traditionell keine Milchprodukte. Lediglich in Städten, die in jüngerer Vergangenheit stark von westlicher Lebensweise beeinflusst wurden, wie Hongkong oder Shanghai, trat Brustkrebs vermehrt auf, und zwar bei Frauen, die sich Milchprodukte leisten konnten: den "reichen Frauen". Auf der Stelle änderte Jane Plant ihre Ernährung, verbannte Joghurt, Butter, Käse und alle sonstigen Milchprodukte daraus und verlegte sich auf Sojaprodukte, Obst und Gemüse. Innerhalb weniger Tage hörte ihr Tumor auf zu wachsen, und nach sechs Wochen war er verschwunden. Sie hatte ihren Krebs besiegt. Diesen Sieg errang sie aber nicht nur für sich selbst. Indem sie ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Zuversicht weitergab, hat sie bereits vielen anderen Frauen geholfen. Ihr Buch ist ein Zeugnis der Hoffnung und Ermutigung für alle betroffenen Frauen. Plant erzählt darin nicht nur die Geschichte ihrer Erkrankung und Heilung, sondern erläutert auch den wissenschaftlichen Hintergrund des von ihr ausgearbeiteten Gesundheitsprogramms. Sie informiert über die grundlegenden Ernährungsregeln, gibt Ratschläge für die Aufstellung eines Diätplans und stellt eine Vielzahl an Rezepten vor.

Gabbard, Andrea: Wir sind stärker als der Krebs. 17 Frauen und ihr ungewöhnlicher Triumph über den Brustkrebs.Heinrich Hugendubel Verlag 2001 Inhalt:Siebzehn Brustkrebs-‹berlebende besteigen gemeinsam den höchsten Berg Amerikas. Eine Geschichte voller Mut und Solidarität, eine Ode an das Leben. Siebzehn couragierte Frauen, die Brustkrebs überlebten, besteigen unter Leitung eines Weltklasse-Bergsteigers den höchsten Berg der westlichen Hemisphäre, den 6959 Meter hohen Aconcagua in Argentinien. Sie setzen ein öffentliches "Lebenszeichen" gegen die Krankheit und verschaffen sich eine körperliche und seelische Erfahrung, die ihr weiteres Leben prägt. Jede der Frauen nimmt ihre persönliche Geschichte mit auf die Expedition: ihre Krebsdiagnose und ihren Umgang damit, ihre Behandlung und das Erreichen der Symptomfreiheit. Die Wege dieser Frauen zwischen 20 und 61 Jahren, mit ihrer Krankheit umzugehen, sind so verschieden wie ihre inneren Wege auf und über den Berg. Und sie lassen keinen Zweifel daran: Positives Denken allein reicht nicht, um vom Krebs zu gesunden. Doch für den Heilungsprozess und das Leben nach der Krankheit sind Ziele unabdingbar. Eine Vorbildgeschichte dafür, wie konsequent und zielgerichtet Frauen nach einer Krebserkrankung ihren Lebensmut wieder aufbauen können.



Weitere Literaturtipps:

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Darmkrebs
Fatigue
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Hodenkrebs
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