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aktualisiert: 09.11.2011
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Trauer und Abschied

Literatur

Deutsche ILCO Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO) (Hg.): Unser Leben mit dem Verlust - Hinterbliebene machen Mut, 1. Edition  2010
Diese Broschüre ist ein Informationsangebot von Betroffenen für Betroffene. Sie soll Mut und Hoffnung bei der Trauerbewältigung machen. Die Publikation kann bei der LAGO Brandenburg e.V. gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro plus Versandkosten bestellt werden. Kontakt: LAGO Brandenburg e.V., Dr. Gudrun Thielking-Wagner, Gregor-Mendel-Str. 10/11, 14469 Potsdam, Tel: 0331 270 7172, E-Mail: post@lago-brandenburg.de

Rühmkorf, Peter:
Paradiesvogelschiß
Verlag: Rowohlt Verlag GmbH; Auflage: 4 (Juli 2008); ISBN:978-3498057824
Gedichte zum Abschied: "Virtuos wie kein anderer hat er die Schwermut zum Tanzen gebracht." (Hans Magnus Enzensberger)

Zieseniß, Gerhard: ...alles geregelt ?
Verlag Haus der Werbung Verden, 2005:
Leitfaden zum Ausfüllen und Archvieren zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung sowie Informa tionen zur Testtamentsregelung u.v.m.

Lütgen, Christina und Landwehr, Jutta: Wenn nichts mehr geht - Wege durch die Trauer
Gütersloher Verlagshaus, 2004. Inhalt: "Krümme mich zusammen, nichts geht mehr. ... Mein sehnlichster Wunsch: Nur ein paar Sekunden nicht fühlen und nicht denken müssen." Viele Menschen kennen diesen Zustand der Ohnmacht, ob nach dem Verlust eines Menschen oder anderen persönlichen Grenzsituationen. Das Buch "Wenn nichts mehr geht: Trauer als Weg" skizziert behutsam einen Weg aus der Ohnmacht, einen Weg zurück ins Leben. Ohne klassische Ratschläge zu erteilen, zeigen die Autorinnen am authentischen Beispiel einer jungen Frau, die unvorbereitet ihren Mann verliert und mit Beiträgen aus der Praxis der Therapeutischen Beratung, was es heißt, Trauer als Teil des Lebens zu begreifen, sich von ihr führen zu lassen.

Ahern, Cecilia:
P.S. Ich liebe Dich
Krüger Verlag, März 2004. Inhalt: Die Autorin Cecilia Ahern, Tochter des irischen Ministerpräsidenten, beschreibt in ihrem Roman, wie Holly den Tod ihres krebskranken Mannes verarbeitet. Holly und Gerry hatten einen einfachen Plan: Sie wollten für den Rest ihres Lebens zusammenbleiben. Hollys Mann Gerry ist tot,  er starb an einem Gehirntumor. Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Mit 29 scheint ihr Leben schon zu Ende. Doch dann entdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat und jeden mit P.S. Ich liebe Dich" unterschrieb. Diese Briefe enthalten stellen Holly Aufgaben für jeden Monat des laufenden Jahres. In ihr entsteht das Gefühl, ihr Mann nimmt noch über seinen Tod Anteil an ihrem Leben. Die Gefühle Trauer, Unsicherheit, Lethargie, Freude am Leben wechseln sich in schneller Folge ab, so dass man als Leser zwischen weinen und lachen pendelt, der Untertitel des Buches "Schreien vor Schmerz, besoffen vor Glück" passt wirklich gut.

Buckmann, Robert: Was wir für Sterbende tun können. Praktische Ratschläge für Angehörige und Freunde.
Kreuz Verlag, 2. Auflage, 2001. Inhalt: Der Autor beschreibt im Vorwort mit einer Situation, für wen dieses Buch geeignet ist: Ein junger Mann besucht seine schwerkranke Mutter im Krankenhaus, traut sich aber nicht in ihr Zimmer sondern bleibt in der Empfangshalle sitzen. Auf die Frage, warum er nicht ins Zimmer geht, antwortet er: "Ich möchte sie zwar sehen, aber ich weiss doch nicht, was ich sagen soll". So befasst sich das Buch mit konkreten Handlungsangeboten und Situationsbeschreibungen z.B. für das aktive Zuhören (gut als Hilfe geeignet!). Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass im Dialog mit Trauernden und Sterbenden Wünsche erfragt werden können ("was brauchst Du? wie kann ich Dir helfen") und dass es keine vorgefertigten Handlungsweisen gibt. Im Anhang sind Adressen von Hospizen in der Bundesrepublik und in der Schweiz. Ein sehr praxisnahes und hilfreiches Buch.

Cardinal, Claudia: Trauerheilung. Ein Wegbegleiter.
Patmos Verlag, 2002. Inhalt: In 12 Kapiteln werden 12 unterschiedliche Todesfälle beschrieben und es wird jeweils die Geschichte der Sterbenden und der zurückbleibenden Trauernden erzählt. Ein Brief an die Trauernden und ein Märchen (symbolisch für das Kapitel) geben Trost und Mut. Ein ebenfalls sich anschliessender "Praxisteil" wirkt wie eine "Checkliste" für Taten (z.B. gemeinsam Musik hören, Alltagsaufgaben übernehmen), die über "sprachlose" Situationen hinweghelfen und Hilfsangebote ermöglichen, damit man "weiss, wass man sagen soll". Ein Buch, was man immer wieder zur Hand nehmen kann.

Pertim, Enna: Abschied heißt nicht Ende
Herder Verlag, 1997. Inhalt: Die Autorin erzählt vom langen Prozeß des Abschiednehmens nach dem Tod eines Partners. In ihrem Bericht und denen anderer Frauen wird deutlich, daß Menschen in dem Aushalten und Hingehen Verzweiflung und Erschütterung auch auf neue Weise ihren Mut und ihre Kraft entdecken können.

Lambers, Birgit: Rat und Hilfe für den Trauerfall : Was muss ich wissen, was ist zu tun? Kösel, 1999. Inhalt: ein praktischer Ratgeber für den Fall der Fälle. Vielen Angehörigen hilft das Abarbeiten der Formalitäten, um über den ersten Schock hinwegzukommen. Das Buch gibt einen Überblick von Fragen zur Todesbescheinigung, der Bestattung bis hin zum Mietvertrag und Testament.

Ratgeber: Was tun, wenn jemand stirbt?
Der Ratgeber der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. gibt konkrete Hilfestellung im Todesfall. Jährlich aktualisiert, sehr praktisch orientiert! Das Buch beantwortet die wichtigsten organisatorischen Fragen: Wer muss benachrichtigt werden? An wen muss man sich wenden, um den amtlichen Formalitäten zu genügen? Welche Formen der Bestattung gibt es? Welche Fristen sind zu beachten? Was kosten Grab und Bestattungsunternehmen? Direkt online zu bestellen (7, 80 € inkl. Versandkosten).

Student, Christoph: Zu Hause sterben
Eine Broschüre in einer bearbeiteten und aktualisierten Form des Hospiz Stuttgart. Thematisiert wird unter anderem die Patientenverfügungen, notwendige Vorbereitungen, wenn Sterbenskranke aus dem Krankenhaus nach Hause kommen und wer entstehende Kosten trägt.

Lohner, Marlene: Plötzlich allein. Frauen nach dem Tod des Partners.
Fischer TB, 1997. Inhalt: Als ihr Mann starb, fühlte sie sich ganz allein, erlebte eigenartige Reaktionen in ihrem Umfeld. Mühsam lernt sie den Tod ihres Partners zu akzeptieren. Wie schwierig das ist, aber welche Wege es gibt, zeigen acht weitere trauerende, junge und ältere Frauen in Interviews.

Schweda, Alexander und Hillmann, Susanne: Diagnose: Unheilbar. Mit der Wahrheit leben.
Claudius, 2000.

Wolf, Doris: Einen geliebten Menschen verlieren - Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer
PALVerlag, 1995. Inhalt: Die Psychologin schöpft aus ihrer Arbeit mit trauernden Menschen.

Leisner, Barbara: Abschied nehmen - Praktischer Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer
Herder Verlag, 1998. Inhalt: Ganz praktische Dinge müssen in der schweren Zeit des Abschieds und der Trauer erledigt werden. Viele Angehörige stehen einem Papierwald gegenüber, dafür ist dieses Buch hilfreich.

Hellinger, Bert: Entlassen werden wir vollendet
Kösel München, 2001. Inhalt:Das Buch kreist um die Themen Abschied und Versöhnung. Mittels Familienaufstellungs-Protokollen werden Situationen beispielhaft bearbeitet und zeigen mögliche Wege auf, durch Krisensituationen zu kommen.

Rey, Karl Guido: Du fehlst mir so sehr. Der Weg der Liebe durch Tod und Trauer.
Kösel, 1998

Stein, Marietta: Plötzlich war der Morgen da - Chronik eines Abschieds.
Fischer, 1999. Inhalt: Marietta erzählt über die lange Krebskrankheitszeit und den schwierigen Abschied ihrer Lebenspartnerin Katrin, einer erfolgreichen Ausstellungsmacherin. Eine Liebe, die über den Tod hinausgeht.

Kübler-Ross, Elisabeth: Interviews mit Sterbenden
Droemer, 1999. Inhalt: Wie kann man mit schwerkranken Menschen umgehen? Was brauchen sie? Was denken sie? Frau Kübler-Ross zählt zu den bekanntesten Sterbeforschern und hat 5 Phasen des Umgangs mit dem Tod ausgemacht: Nichtwahrhabenwollen, Zorn, Verhandlung, Depression und Zustimmung. Ein einfühlsames Buch mit echten Erlebnissen, die traurig und versöhnend sind.

Kübler-Ross, Elisabeth: Über den Tod und das Leben danach
Silberschnur Verlag, 1996. Inhalt: "Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewußtseinszustand, in welchem man fortfährt, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu verstehen, zu lachen und wo man befähigt ist, weiterhin (seelisch und geistig) zu wachsen" meint Frau Kübler-Ross und lädt zum Nachsinnen ein.

Dillenburger, Inge und Dillenburger, Katrin: Inka - doch die Liebe bleibt.
Groll-Dillenburger, 1997. Inhalt: Was macht eine Mutter, von Beruf Kinderbuch-Autorin, wenn die erwachsene Tochter stirbt? Vier Jahre nach dem Brustkrebstod ihrer Tochter Katrin (Kosename Inka) hat Inge Dillenburger gebraucht, um über den langen Weg des Abschiednehmens und ihrer Trauer schreiben zu können. Ihr ist ein feines, sinnliches Buch gelungen, in dem Lebensfreude und tiefe Traurigkeit einander ablösen, wenn nicht sogar einander bedingen, und zeigt dabei, wie das Weiterleben funktioniert. In Form von Tagebuchauszügen und Briefen fügt sie spritzige und turbulente Momente aus Katrins Leben ein. Angeregt von dem Dichter Ben-Chorin pflanzte sie ein Mandelbäumchen auf das Grab ihrer Tochter: "Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dafl die Liebe bleibt?"

Seiler, Joachim: Lügenzeit. Wenn der Partner an Krebs stirbt.
C. H. Beck, 1996: Dieses Buch ist Erlebnisbericht. Joachim Seiler erzählt minutiös seine Erfahrungen mit der Krebserkrankung seiner Frau - von der Diagnose über die Behandlung bis zu dem Zeitpunkt des Abschieds, als die Ehefrau mit Hirnmetastasen stirbt. Wie redet "man" miteinander, wenn die Partnerin stirbt? Das Buch ist eine Hommage an die Liebe zu seiner Frau und ein schonungslose Offenbarung der verletzten Gefühle gebenüber den routinierten Ärzten und den mitfühlenden Freunden.

Wälde, Rainer: Bis zur Tür des Himmels. Die letzten 300 Tage mit Bettina.
Schulte u. Gerth, 1999. Inhalt. Abschiednehmen von seiner Frau Bettina mußte Rainer Wälde, nach dem sie 37jährig an einem unheilbaren Lungentumor erkrankt und nach einer Chemotherapie nicht wieder gesund wird. Halt finden die beiden in ihrer kirchlichen Gemeinde. Das Buch setzt sich aus Tagebuchauszügen zusammen und der Erlös fließt an die Initiative für Krebskranke proLife.

Pescollderung, Carlo: Danke, Graziella
Bis ans Ende unserer Tage. Steyler, 2000.

Schophaus, Michael: Im Himmel warten Bäume auf Dich - Die Geschichte eines viel zu kurzen Lebens. Mit 8 farbigen Zeichnungen von Jakob Schophaus. Pendo-Verlag, 2000. Inhalt: Der Vater Schophaus hat ein wunderbares Buch über seinen kleinen Sohn Jakob geschrieben, der noch als Kind an Krebs starb. Es ist eine tief berührende Dokumentation über das Leben (mit Kindern) und den Abschied geworden, das einen auch noch nach Ende der Lektüre in Bann hält. Mit seiner klaren Sprache trifft der Autor irgendwie direkt ins Herz. Auch auf Amazon.de überschlagen sich die Leser mit positiven Rezensionen.

Fessel, Karen-Susan: Ein Stern namens Mama.
Oetinger, 1999. Inhalt: Wenn Menschen sterben, erzählt die Mutter ihrer Tochter Louise, werden sie zu Sternen, hat Mama gesagt. Ob die Mutter auf sie, ihren Bruder und den Vater nach ihrem Tod leuchtet, fragt sie sich und den Leser. Ein schönes sinnliches Kinderbuch.

Schmitt, Erik-Emmanuel: Oskar und die Dame in Rosa", Amman Verlag & Co, 6. Auflage 2003. Inhalt: Oskar, ein zehnjähriger Junge, ist an Krebs erkrankt. Nach einer Knochenmarktransplantation zeichnet sich ab, dass er sterben wird. Das Buch erzählt aus seiner Sicht von der Sprachlosigkeit der Eltern und der Ärzte die Oskar das Gefühl gibt, "nicht mehr richtig zu sein". Seine einzige Kontaktperson ist Rosa, eine ehrenamtliche Betreuerin, die ihm die Idee gibt, er könnte sich jeden Tag als 10 Jahre vorstellen - so dass er durch die normale Entwicklung eines Menschenlebens durchgeht.
Auf diese Weise stellt er sich seine Pubertät, seine berufliche Karriere, seine Ehe mit einer Mitpatientin und sein Dasein als alter Mann vor bevor er letztlich, nach einem "erfüllten" Leben stirbt.

Krockauer, Rainer: Sterne in der Nacht - Botschaften von Kindern an der Grenze des Lebens
Kösel Verlag, 1999. Inhalt: Rainer Krockauer hat sehr eindrucksvolle Begegnungen und Erinnerungen des Klinikseelsorgers Michael Först zusammengetragen. Sie zeigen, wie inituitiv krebskranke Kinder oft ihr Schicksal wahrnehmen und oft ehrlicher einschätzen als ihre Eltern. Das Buch erzählt von den kindlichen Signalen und Botschaften in Bildern und Gesprächen. Kundschafter in einer anderen Welt sind die Kinder und man muß ihnen gut zu hören, um ihre Weisheit zu entziffern. Es ist auch eine Chance für den Abschied, für die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und den Tod. Erwachsene und Kind erhalten die Gewissheit, aufgefangen zu werden. Das Buch ist traurig schön, mit einigen bunten Kinderbildern und Gedichten.

Wiemann,Irmela: Wie viel Wahrheit braucht mein Kind? Von kleinen Lügen, grossen Lasten und dem Mut zur Aufrichtigkeit in der Familie. Rowohlt Taschenbuchverlag, 2001. Inhalt: Kindern gegenüber von klein an aufrichtig zu sein, führt bei ihnen zu Selbstbewufltsein, Sicherheit und zur Fähigkeit, später im Leben konfliktfähig zu sein. So schmerzhaft verschiedene Ereignisse auch sein mögen: liebevoll vermittelte Gewissheit hat heilende Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Der Ratgeber von Irmela Wiemann ist nicht speziell auf das Thema Krebs bezogen, ist jedoch ein Plädoyer, aufrichtig und eindeutig zu sein. Zahlreiche Praxisbeispiele, angefangen von kleinen Alltagslügen wie: "Papa kann vom Himmel aus alles sehen und ist jetzt ganz unglücklich, dass Du es mir wieder so schwer machst." bis hin zu tragischen Familienbiografien, verdeutlichen dem Leser in verständlicher Art und gut nachvollziehbar, die Auswirkung von Lebenssituationen auf die Kinder und zeigt beispielhaft einen möglichen Umgang mit diesen Situationen. Man spürt beim Lesen, dass die Dipl-Psychologin und Familientherapeutin über langjährige Praxiserfahrung verfügt und ihr gelingt es mit diesem Buch betroffenen Eltern, Stiefeltern, Grofleltern einen überzeugenden, sehr praxisbezogenen Ratgeber an die Hand zu geben.

Filme

Mein Leben für dich von Bruce Joel Rubin (1993), lief auch unter dem Originaltitel "My Life"
PR-Fachmann Bob ist unheilbar an Nierenkrebs erkrankt. Das Kind seiner schwangeren Frau Gail wiird er nicht mehr sehen. Aber er kann die ihm verbleibende Zeit nutzen, um dem Kleinen ein autobiografisches Video zu drehen, das der sich später einmal ansehen kann.

Macao von Clemens Klopfenstein (1988)
Clemens Klopfensteins poetisch-irrationale Fabel um Liebe, Leben und Tod hat ebenso skurrile wie auch nachdenkliche Momente und stellt die Inszenierung von Stimmungen über die Handlung. Das klassische Thema aus dem Orpheus-und-Eurydike-Mythos geht Klopfenstein mit Sprach- und Bildwitz, mit Leichtigkeit und hintergründigem Humor an. Musik setzt er dezent in Form kunstvoller Jodler von Grundbachers Frau ein, die dieser zu hören glaubt.

Alice von Claude Chabrol (1973)
Alice Carrol wird eines Abends bewuflt, dass ihr die Ehe mit ihrem Mann unerträglich geworden ist. Kurzerhand setzt sie sich ins Auto und fährt davon in Nacht und Regen. Auf einer abgelegenen Strafle vor dem Portal eines groflen Parks zerspringt ihre Windschutzscheibe. Auf der Suche nach Hilfe gelangt sie in ein einsames Schlofl; Monsieur Vergennes, der freundliche alte Hausherr, heiflt sie herzlich willkommen, sein Diener versorgt sie aufmerksam. Am nächsten Morgen jedoch scheint das Schlofl verwaist zu sein. Die Scheibe des Wagens ist repariert, aber Alice kann auf einmal das Tor nach drauflen nicht mehr finden...

Die Dinge des Lebens von Claude Sautet (1970)
Ein erfolgreicher Artist, der in einem ungeklärten Dreiecksverhältnis lebt, wird bei einem Autounfall schwer verletzt und stirbt zwei Stunden später. In dieser letzten Frist meditiert er über die kleinen und belanglosen, doch in der Perspektive des Sterbens plötzlich bedeutsamen Ereignisse seines Lebens.



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