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Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige

aktualisiert: 25.11.2009
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Hamburg
Jutta
 
Trauer und Abschied

Der Tod gehört zum Leben dazu, wir tun nur immer so, als wäre das nicht wahr und haben wenig Übung im Umgang damit. Seelsorger, Psychologen, Selbsthilfegruppen, Hospize und Trauergruppen können Euch vielleicht etwas auffangen. Trauer, auch über Monate und Jahre hinweg, ist völlig natürlich, es ist ein Prozeß in vielen Phasen. Habt Mut und Zuversicht!

Theodor Springmann Stiftung
Die TSS bietet Linklisten mit guten Internetseiten zu den Themen Sterben sowie  Trauer & Bestattung an. Patiententelefon der TSS: Tel. 030/44024079

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e. V.
Der Dachverband der Hospizbewegung in Deutschland berät und informiert über alle Bereiche der Begleitung in einem Hospiz. Hier bekommt ihr die nötigen Adressen vorort! Die BAG Hospiz gibt auch eine Fachzeitschrift ' Die Hospiz-Zeitschrift' heraus. Unter "Hospizadressen" ist die Adress- Suche von Einrichtungen nach Postleitzahlen möglich.

Deutsche Krebsgesellschaft
Die Rubrik "letzte Lebensphase" (in Leben mit Krebs) beschäftigt sich mit so wichtigen Themen wie Pflege von Angehörigen, Hospizen und welche Phasen es auf dem Weg zum Tod gibt.

Humanistischer Verband Deutschlands 
Der Verband informiert über gute Broschüren, z.B. "schwer und unheilbar krank" und ist eine gute Adresse, wenn Ihr Unterstützung benötigt. Er kennt Hospize, palliative Stationen, weiß über Pflege zuhause und Schmerztherapie, nennt Patientenbesuchsdienste und berät zum Thema Patientenanwaltschaft. Er hilft euch auch beim Abschiednehmen.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Fachgesellschaft mit aktuellen Kurzmeldungen, Kontaktmöglichkeiten. In "Adressen" findet Ihr Palliativstationen und Stationäre Hospize und ambulante Hospizepflegedienste.

OMEGA - Mit dem Sterben leben - e.V.
Homepage mit Infos über Patientenverfügung und Zugang zu den Regionalgruppen und deren Treffen.

Deutsche Hospiz-Stiftung
Leistung: Die Stiftung hat ein Hospiztelefon und informiert Euch über Anschriften von Schmerztherapeuten in ganz Deutschland. Ebenso erhält Ihr eine Anschriftenliste ambulanter und stationärer Hospizdienste. Die Stiftung bietet außerdem eine Patientenanwaltschaft, d.h. für Patienten, die keine eigene medizinisch-therapeutische mehr Entscheidung treffen können, vertritt der Anwalt die Patienten.

Deutsche Gesellschaft für Palliative Medizin
Website der Fachgesellschaft inkl. Adressen in PDF-Format zu ambulanten und stationären Hospizen und Pflegediensten. Für Interessierte gibt es dort auch die entsprechenden Gesetzestexte einzulesen.

V.I.S.I.T.E.
Besuchs- und Hospizdienst. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben zusammen von: Vorsorge, Initiative, Sterbebegleitung, Ideale, Trauerhilfe, Ehrenamtliche.

Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand e.V. (ISGL)
Die IGSL-Hospiz arbeitet Dachorganisation der Hospizbewegung international, interdisziplinär und überkonfessionell. Gutes Infomaterial zu "Hospiz-Regionalgruppen" und Patientenverfügung. Der Verein betreibt ein "Bildungswerk", welches für Menschen, die "Lebensbeistand" anbieten (möchten) ein breites Weiterbildungsangebot bietet.

Evangelische Akademie Nordelbien
Sieht sich als Schnittpunkt zwischen Kirche und gesellschaft und bietet unter der Rubrik "Institut für Trauerarbeit" z.B. in Kooperation mit "verwitwet.de" Trauerseminare an.

Telefonseelsorge
Die TelefonSeelsorge ist ein Beratungs- und Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche. Kostenlose Online- und Telefon Beratung durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Sie ist unter den Rufnummern 0800-111 0111 und 0800-111 0222 kostenfrei rund um die Uhr für ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu erreichen.

verwitwet.de
Eine Online-Gemeinschaft verwaister Eltern für das Leben danach, initiiert von Oliver Scheithe. Gut für alle praktischen Fragen und Aufmunterungen mit Forum, Chat und regionalen Treffen.

trauernetz.de
Die Evangelische Kirche im Rheinland bietet mit dieser Website Gebete, Meditation, Musik und Gedichte zum Trauern, Loslassen und Weinen an, ergänzt mit Kontaktadressen im Rheinland udn Buchtipps zu Trauer und Abschied.

Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. (VEID)
Der Verband begleitet trauernde Mütter, Väter und Geschwister in Einzelgesprächen. Sie bieten außerdem Trauergruppen, Informationen über Selbsthilfegruppen, Kontaktlisten, Aus- und Weiterbildung für Trauer- und Gruppenbegleiter, hilfreich sind auch die Veranstaltungen für trauernde Eltern und Geschwister. Die Site bietet auch zwei Foren (allgemein, Geschwister) an.

Trauerzentrum Frankfurt
Dieses Trauerzentrum bietet zahlreiche Trauergruppen an. Die Gruppen werden angeboten für Menschen nach dem Verlust des eigenen Kindes, für Kinder von 3-6 Jahren, die den Verlust eines Menschen betrauern sowie nach dem Verlust eines nahen Familienangehörigen (Geschwister, Großeltern, Eltern). Das Trauerzentrum arbeitet in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Frankfurt.

Tabea e.V.
Der TABEA e. V. wurde 1992 in Berlin gegründet als "Kontakt- und Informationsstelle für Verwaiste Eltern und Trauernde Geschwister" und hat dort auch seinen Vereinssitz. Inzwischen hat sich das Angebot auf alle Menschen in Verlust- und Krisensituationen erweitert.

Elisabeths Familie
Ein Sohn schreibt über seine an Krebs verstorbene Mutter.

Selbsthilfeforen
Zu zahlreichen  Themenbereichen werden hier Foren angeboten. Zum Thema Tod, Trauer ist ein spezielles Forum zur gegenseitiger Hilfe im Internet eingerichtet worden.

Björn Schulz Stiftung
Ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung haben eine Gruppe  aufgebaut, deren Aufgabe darin besteht, Mädchen und Jungen eine geschützte und vertrauensvolle Umgebung zu schaffen, wo ihre Trauer gesehen, gehört und akzeptiert wird. "Unser Projekt soll dazu beitragen, dass Trauer und Traurigsein bei den Kindern als natürliche Reaktion gelebt wird. Hier wird nicht therapiert, sondern begleitet. Trauer ist keine Krankheit - sie gehört zum Leben", so Renate Glock, eine der Engagierten. Die besonderen Trauergruppen sollen auch den Bedürfnissen der Kinder unterschiedlichen Alternsstufen von sechs bis zehn Jahren, von elf bis vierzehn Jahren und von 15 bis 18 Jahren gerecht werden.

Tagebuch einer Sterbebegleitung
Gemacht von einer Journalistin, die ein persönliches Tagebuch über das Sterben ihrer Mutter Hilde führt. "Am 8. März 2000 starb meine Mutter Hilde. Sie litt an einem der bösartigsten Tumoren im Gehirn - einem Glioblastom. Bei der Diagnose im Januar 1998 gaben die Ärzte ihr noch höchstens ein Jahr Lebenszeit. Hilde machte daraus 26 Monate. Ihren Mut, mit der sie der Krankheit trotzte und zugleich ihre Ängste offen eingestand, werde ich mein Leben lang bewundern." Die Geschichte ist in Auszügen auf der Seite nachzulesen. Aus dem Internet-Tagebuch ist ein richtiges Buch ("Ich bringe Dich bis zur Tür" von Monika Schwalb) geworden und im Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat erschienen.



 
 
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