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Kunst als Hilfe Nichts ist mehr wie es war... Zehn an Krebs erkrankte Frauen haben ein Jahr lang zusammen unter Anleitung der Kunsttherapeutin Martina Weißgerber gemalt, gefilzt, gezeichnet und gesprochen. Das Ergebnis wurde in einer Ausstellung dokumentiert. Zehn Frauen mit der Diagnose Krebs, unterschiedlichen Alters, ledig, verheiratet, getrennt lebend, mit und ohne Kinder, berufstätig oder in Rente, mit unterschiedlichsten Krankheitsverläufen und -prognosen, mit verschiedensten Ansichten, Interessen und Lebensweisen und ohne künstlerische Vorerfahrungen. Alle sind Teilnehmerinnen der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. Gruppe Hamburg-Poppenbüttel. Diese Gemeinschaft wuchs über die Zeit in einer Weise zusammen, die viel Respekt und Achtung, Freiheit und Geborgenheit enthielt. Es wurden Rituale gefunden, die stützten. Es wurde gelernt, Bedürfnisse zuzulassen. Es wurde geübt, sich selbst zu trauen. Es wurden Fähigkeiten und Entspannung erlebt. Es wurde Vertrauen erfahren. Es wurde Offenheit erprobt. Es wurde das Eigentliche deutlich,. Es wurde Solidarität erfahren. Es wurde das Hier und Jetzt genossen. Die Bilder hatten ursprünglich keine Empfänger. Sie entstanden aus der Arbeit in der Gruppe - aus Gefühlen, Wahrnehmungen und Ängsten. Oft standen die Frauen erstaunt vor ihren eigenen Bildern! Erstaunt darüber, was ihnen sichtbar wurde. Erstaunt, sich so zu begegnen. Entdeckungsreisen ins Innere, begleitet durch Gespräche in einer geschützten Gemeinschaft.
Frauenselbsthilfegruppe PoppenbüttelSeit 1987 hat die Hamburger Frauenselbsthilfegruppe Poppenbüttel hunderten von Krebs Betroffenen Frauen und Männern und ihren Angehörigen geholfen. In den Gesprächen und Treffen werden die Krankheit und ihre Folgen gemeinsam bewältigt. Eine neue Lebensqualität soll aufgebaut, die Widerstandskraft gefestigt, das Selbstvertrauen gestärkt werden. Schritte in den "normalen" Alltag werden wieder gewagt. Für Frauen und Männer, junge und alte, Kranke und gesunde Angehörige entsteht auch ein Raum für neue Freundschaften. Hier darf nachgefragt, geweint und gescherzt werden. Mo-Do 10-13 Uhr ist das Büro von Betroffenen zur Beratung besetzt. Gruppenabend: jeden Mittwoch von 19-21 Uhr. Alle Beratungen und Informationen der Gruppe sind kostenlos und Spenden eine nette Geste! Kontakt- und Informationsbüro |
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