INKA - das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige
INKA - www.inkanet.de
Über inkanet.de - Förderverein - Hilfe - Pinnwand
Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige

aktualisiert: 28.10.2011
Hier seid Ihr: Home > Body & Soul > Fernost > Qi Gong
 
 
Fernost

Qi Gong

Unverzichtbar für ein gutes Qi Gong - egal aus welcher Richtung - ist der Grundsatz:
"Wo der Geist hingeht, fließt das Qi."

Der Begriff Qi Gong bedeutet: Übungen zur Pflege der Lebensenergie (Qi). Dahinter verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlichster Übungssysteme, deren gemeinsamer Nenner eine günstige Einwirkung auf den freien und harmonischen Fluß des Qi ist. Auch Taiji gehört dazu. Sehr bekannt sind aus dem großen Kreis der Qi Gong-Übungen solche, bei denen der Atem eine zentrale Rolle spielt (daher wohl die häufig zu hörende Halbwahrheit, bei Qi Gong handle es sich um Atemübungen). Eine andere Gruppe zeichnet sich - wie auch das Taiji - durch seine langsam fließenden Bewegungen aus. Bei anderen wiederum werden Meridian (die Energiekanäle, die den Körper durchziehen) gedehnt oder anders angeregt.

Eine gesammelte innere Aufmerksamkeit vergleichbar der entspannten Wachheit in der Meditation gehört beim Qi Gong dazu. Rein mechanische Übungen sind kein wirkliches Qi Gong. Der Aspekt der Meditation stellen die Übungend des "Stillen Qi Gong" ganz in den Vordergrund. Bei einigen dieser Übungen gibt es keine äußere Bewegung mehr, bei anderen ist sie auf ganz wenig beschränkt. Da wird dann z.B. im entspannten aufrechten Sitzen geistig Qi durch seine Bahnen und zu bestimmten Zentren geführt.

Eine besondere Form des Qi Gong, das Fan Teng Qi Gong, möchte ich erwähnen, da es als ein Qi Gong gilt, das in der Bekämpfung von Krebs und anderen schweren oder chronischen Erkrankungen sehr hiflreich sein kann. In einem meditativen Stehen (oder auch Sitzen, sofern es die Verfassung der Übenden verlangt) strahlt hier die Übende über die eigenen Handzentren in bestimmten Abfolgen Qi auf wichtige Energiezentren. Dabei gibt es reinigende Aspekte, d.h man befreit sich vom sogenanntem trüben, verbrauchten Qi, und es gibt nährende Aspekte, d.h. das eigene Qi wird wieder aufgeladen und gekräftigt. Beim Üben von Qi Gong begibt sich die Praktizierende in einen sogenannten "Qi-Zustand". Das bezeichnet, soweit sich das mit Worten überhaupt vermitteln läßt, eine gelassene Haltung innerer Freundlichkeit, die dem Qi eine größtmögliche Durchlässigkeit und Freiheit zu ungehindertem Fluß und Selbstregulation anbietet. In diesem Zustand tiefer Sammlung entsteht Kontakt zum Qi, es wird zu einem wahrnehmbaren Element des Lebens, mit dem gut umzugehen erlernbar ist.

Eine weitere Qi Gong Form ist das Guolin Qi Gong (Windatmung), Adressen von Anbietern siehe unter "die richtige LehrerIn finden."



 
 
  Austausch
Inka-Pinnwand



Über inkanet.de | Team | Presse | Impressum | Kontakt
Copyright © Theodor Springmann Stiftung 1996-2012 Alle Rechte vorbehalten